Meldungsdatum: 24.04.2026

Auftaktveranstaltung zu Aktionswochen „Familie und Psyche 2026“ in Arnsberg erfolgreich

Großes Interesse zeigte sich jetzt am Fachvortrag „Medien-Sucht aus Sicht der Kinder-, Jugend- und Erwachsenenpsychiatrie“, der auf Einladung des Netzwerks „FaPsy“ (Familien und Psychiatrie), dem auch die Stadt Arnsberg angehört, von Dr. med. Rüdiger Holzbach, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie am Alexianer Klinikum Hochsauerland und Dr. med. Robert Waltereit, Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie Marsberg des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), gehalten wurde. Mit großem Zuspruch ist die Auftaktveranstaltung der Aktionswochen „Familie & Psyche 2026“ im Kulturzentrum Arnsberg gestartet. Insgesamt 105 Teilnehmende aus den Bereichen Familienhilfe, Psychiatrie, Gesundheit und Bildung informierten sich auf der Veranstaltung des Netzwerks FaPsy.

Inhaltlicher Schwerpunkt

Inhaltlicher Schwerpunkt des Nachmittags war der Fachvortrag zum Thema „Medien-Sucht aus Sicht der Kinder-, Jugend- und Erwachsenenpsychiatrie“ von Dr. Holzbach und Dr. Waltereit. Dabei wurde ein umfassender Überblick über die Rolle und Bedeutung von Medien im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter gegeben. Zudem wurden zentrale Aspekte rund um die Entstehung und Hintergründe von Verhaltenssüchten beleuchtet – einschließlich diagnostischer Einordnung, neurobiologischer Zusammenhänge sowie möglicher Folgen problematischen Medienkonsums. Auch ein Blick auf internationale Entwicklungen sowie Ansätze zur Prävention und Behandlung zur Medienabhängigkeit rundeten den Vortrag ab.

Prävention und Behandlung

Bereits vor Beginn der Veranstaltung informierten sich viele Besucher:innen an den Infoständen über regionale Unterstützungsangebote. Diese stießen auf großes Interesse und boten vielfältige Möglichkeiten zur Vernetzung zwischen den beteiligten Institutionen. Im Anschluss an den Vortrag entwickelte sich eine rege Diskussion, in der zahlreiche Fragen gestellt und unterschiedliche Perspektiven ausgetauscht wurden. Dabei zeigte sich deutlich, wie komplex das Themenfeld ist und dass viele Fragestellungen weiterhin offenbleiben.

Komplexes Themenfeld

Das Netzwerk FaPsy (Familienhilfe & Psychiatrie) verbindet seit mehreren Jahren Einrichtungen und Fachkräfte in der Region Arnsberg, Sundern, Ense und Wickede (Ruhr). Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Hilfesystemen zu stärken und Familien mit psychischen Belastungen frühzeitig und passgenau zu unterstützen. Im Mittelpunkt steht dabei der fachübergreifende Austausch. Das Netzwerk FaPsy wertet die Veranstaltung als gelungenen Auftakt der Aktionswochen und als wichtigen Impuls für den weiteren fachlichen Austausch in der Region.

Kontakt: Frank Albrecht, Pressestelle Stadt Arnsberg, f.albrecht@arnsberg.de


Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgende Medien anbieten:

Die im Presse-Service zum Download angebotenen Fotos der Stadt Arnsberg dürfen nur mit Fotonachweis und gemeinsam mit der Pressemitteilung oder dem Thema verwendet werden, in deren Zusammenhang sie veröffentlicht wurden. Eine gesonderte Verwendung der Fotos ist nicht gestattet. Bei Ausstellungen ist die Reproduktion nur im Rahmen der aktuellen Berichterstattung zur Ausstellung erlaubt. Bei einer anderweitigen Nutzung sind Sie verpflichtet, selbstständig die Fragen des Nutzungsrechts zu klären.

Fachtagung FaPsy1

©  Stadt Arnsberg
Fachtagung FaPsy1

Michael John, Dezernats- und Jugendamtsleiter der Stadt Arnsberg, konnte jetzt zur Fachta-gung des Netzwerks „FaPsy“ mit den Chefärzten Dr. Rüdiger Holzbach sowie Dr. Robert Wal-tereit und weiteren Experten ein hochkarätiges Forum für Informationen anbieten.


Fachtagung FaPsy2

©  Stadt Arnsberg
Fachtagung FaPsy2

Im Foyer des Kulturzentrums Hüsten stellten sich zur Fachtagung zahlreiche Institutionen mit ihren Informationen zum Angebot vor und regten so einen fachlichen Austausch an.


Fachtagung FaPsy3

©  Stadt Arnsberg
Fachtagung FaPsy3

Im Foyer des Kulturzentrums Hüsten stellten sich zur Fachtagung zahlreiche Institutionen mit ihren Informationen zum Angebot vor und regten so einen fachlichen Austausch an.