Meldungsdatum: 30.04.2026
Die Nordring-Unterführung am Aa-Radweg hat ein neues Gesicht bekommen: Das gemeinsam mit Jugendlichen und von den „Lackaffen“ entwickelte Kunstprojekt ist abgeschlossen. Im Rahmen eines Pressetermins haben die beteiligten Schülerinnen und Schüler nun das fertige Werk noch einmal vor Ort in Augenschein genommen und konnten dabei auch die Elemente wiederentdecken, die sie im Laufe des Projekts selbst mitgestaltet haben.
Gemeinsam mit den weiterführenden Schulen mit Oberstufe, der Jugendförderung und dem Fachbereich Kultur, Weiterbildung und Städtepartnerschaften der Stadt Borken war die künstlerische Gestaltung der Unterführung auf den Weg gebracht worden. Ziel war es, Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, sich kreativ mit einem sichtbaren Ort im Stadtbild auseinanderzusetzen und diesen aktiv mitzugestalten. Begleitet wurde das Projekt vom Münsteraner Unternehmen „Lackaffen“, das die künstlerische Umsetzung fachlich betreute und schließlich final umsetzte.
Bereits im Vorfeld hatten Oberstufenschülerinnen und Oberstufenschüler aus dem Gymnasium Remigianum, dem Gymnasium Mariengarden, der Julia-Koppers-Gesamtschule sowie der Jodocus Nünning Gesamtschule in Workshops gemeinsam mit den „Lackaffen“ Ideen entwickelt. Die Jugendlichen konnten eigene Motive einbringen und Teile der Gestaltung selbst umsetzen. Die gewählten Motive greifen dabei die Umgebung der Aa auf.
„Das Projekt zeigt sehr schön, wie Beteiligung junger Menschen im öffentlichen Raum gelingen kann“, betont Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing. „Die Schülerinnen und Schüler haben zahlreiche Ideen beigesteuert und konnten erleben, wie aus ihren Entwürfen und ihrer Mitwirkung ein dauerhaft sichtbares Kunstwerk entsteht“, so die Leiterin des Gymnasium Remigianums, Frau Prangenberg, die auf Seite der Schulen die Organisation in die Hand nahm.
Gefördert wurde das Projekt durch den Landschaftsverband Westfalen-Lippe über das Programm „Teil.Sein.NRW“ mit 12.800 Euro.
Mit der neugestalteten Unterführung ist am Aa-Radweg ein farbenfroher und identitätsstiftender Ort entstanden, der zugleich an das Stadtjubiläum erinnert und die kreative Perspektive junger Menschen sichtbar macht.
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