Meldungsdatum: 30.04.2026

ASH setzt neue Maßnahmen um

Die gute Nachricht ist: 97% der Touren des ASH laufen problemlos. Die Schlechte: Bei etwa 3 Prozent der Mülltouren in der Stadt Hamm sind aufgrund der notwendigen Umstellung auf Engstellenfahrzeuge zu lang zugeschnitten. Eine (geschätzt) niedrige dreistellige Zahl von Tonnen kann so in der Woche regulär nicht abgefahren werden. Während die Probleme der Bereitstellungstandorte der Tonnen, nicht in das System eingepflegter Stichstraßen und Durchfahrtsperren mit entsprechenden Nacharbeiten im System behoben werden konnten, erfordert die Beseitigung der zu langen Strecken strukturelle Maßnahmen, in der Regel den Neuzuschnitt gleich mehrerer Touren. Während die Touren für die großen 4rädrigen Container bereits neu zugeschnitten sind, befinden sich die problematischen Touren der 2-rädrigen Tonnen derzeit noch in der Bearbeitung.

Klar ist: Auch während dieser zeitraubenden strukturellen Neuzuschnitte, darf der Müll an den betroffenen Adressen nicht stehen bleiben. Der Abfallwirtschaftsbetrieb der Stadt Hamm setzt abkommenden Montag zusätzliche Kapazitäten ein: Tonnen, die bei der regulären Abfuhr stehen geblieben sind, werden dann mittels Nachfuhren zeitnah - innerhalb von zwei bis drei Werktagen – entleert. Dazu wird für den gesamten Monat Mai ein Leihfahrzeug inklusive Personal (ein Fahrer und ein Lader) eingesetzt. Parallel wird dieser Zeitraum dazu genutzt, um die Touren, auf denen es zu Überhängen mit nicht geleerten Müllgefäßen gekommen ist, anzupassen und entsprechend neu zuzuschneiden.  „Ziel der Maßnahme ist es, alle Behälter, die nicht geleert wurden, innerhalb einer akzeptablen Frist nachzuleeren, so dass die Tonnen tatsächlich draußen stehen bleiben können, und die Anzahl der bereits vorgemerkten Nachleerungen ebenfalls schnellstmöglich abzuarbeiten“, sagte ASH-Betriebsleiterin Tamari Kersten. „Deshalb haben wir uns jetzt Unterstützung von außen geholt.“