Meldungsdatum: 08.05.2026
Der Baum des Jahres ist die Zitterpappel, die auch Espe genannt wird. Sie zeichnet sich durch ihr schnelles Wachstum und ihre hohe Anpassungsfähigkeit aus und gilt als wichtige Baumart für die ökologische Entwicklung von Flächen. „Die Zitterpappel ist damit sehr gut geeignet für Standorte wie das Kinzigufer, das im Zuge der Stadtentwicklung weiter an Aufenthaltsqualität gewinnt und ein wertvoller Erholungsort ist. Außerdem passen die Attribute ‚schnell wachsend‘ und ‚anpassungsfähig‘ perfekt zu unserer Stadt“, erklärte Stadträtin Hemsley.
Über 40.000 Bäume im gesamten Hanauer Stadtgebiet werden im Baumkataster vom Eigenbetrieb Hanau Infrastruktur Service (HIS) geführt, dazu kommen etwa 1.400 Hektar Stadtwald. „Bäume sind ein zentraler Baustein für Klimaschutz und Lebensqualität“, betonte auch Stadtverordnetenvorsteherin Claudia Borowski. „Deshalb sind diese jährlichen Pflanzaktionen ein wichtiger, positiver und zukunftsweisender Akt.“
Die Pflanzung der Zitterpappel stellte Stadträtin Isabelle Hemsley zudem in einen symbolischen Zusammenhang mit der vergangenen Kommunalwahl und den kommenden politischen Jahren in Hanau: „Die Zitterpappel steht als Pionierbaum für Anpassungsfähigkeit, Widerstandskraft und die Bereitschaft, neue Wege zu gehen. Genau diese Eigenschaften werden auch für die Kommunalpolitik der kommenden Jahre entscheidend sein, wenn es darum geht, Hanau weiterhin zukunftsfähig und lebenswert zu gestalten.“
Neue Bäume für das Stadtgebiet
Die Aktion anlässlich des „Tag des Baumes“ ist Teil einer inzwischen mehr als 20-jährigen Tradition, die eng mit der Entwicklung Hanaus als grüne Stadt verknüpft ist. Bereits 2003 wurde mit einem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung der Grundstein gelegt, die positiven Impulse der Landesgartenschau in Hanau dauerhaft fortzuführen. Seit 2004 wird jedes Jahr der jeweilige „Baum des Jahres“ an wechselnden Standorten in den Stadtteilen gepflanzt, die Pflege übernimmt der städtische Eigenbetrieb HIS.
Dabei ist über die Jahre ein sichtbares grünes Netzwerk im gesamten Stadtgebiet entstanden: von der Kastanie in den Francois-Gärten im Lamboy (2004) über die Buche im Schlossgarten (2005), die Linden am Mainufer und an der Mainbrücke in Klein- und Großauheim (2006) bis hin zur Eiche am Pfaffenbrunnen in Steinheim (2007) oder der Walnuss am Hochgericht in Kesselstadt (2009). Auch größere Pflanzaktionen wie die 15 Feldahorne am Hochgericht (2015) oder die Säulenhainbuchen im Bürgerwäldchen an der Lortzingstraße (2017) prägen das Stadtbild bis heute.
In jüngerer Zeit standen zunehmend sogenannte „Zukunftsbäume“ im Fokus: robuste Arten, die den Herausforderungen des Klimawandels besonders gut standhalten. So wurde 2024 eine Mehlbeere am Alten Friedhof in Großauheim gepflanzt, 2025 eine Roteiche im Burggarten in Steinheim und nun die Zitterpappel am Kinzigufer. Lediglich in den Jahren 2020 bis 2022 musste die Aktion pandemiebedingt pausieren.
Hintergrund: Tag des Baumes
Der „Tag des Baumes“, der jährlich am 25. April begangen wird, wurde 1952 von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) in Deutschland eingeführt – inspiriert vom amerikanischen „Arbor Day“. Ziel ist es, die Bedeutung von Bäumen für Umwelt, Klima und Lebensqualität stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Seither wird der Aktionstag bundesweit mit Pflanzungen und Informationsangeboten begangen. In Hanau ist der Tag des Baumes seit mehr als zwei Jahrzehnten fester Bestandteil des städtischen Engagements für eine nachhaltige und lebenswerte Stadtentwicklung.
Pressekontakt: Julia Oppenländer, E-Mail: oeffentlichkeitsarbeit@hanau.de
Pflanzten gemeinsam eine Zitterpappel am Kinzigufer (von rechts): Stadträtin Isabelle Hemsley, Gökmen Basarslan, Vorsitzender Freie Wähler Hanau, Stadtverordnetenvorsteherin Claudia Borowski, Wilfried Schneider, Ortsvorsteher Innenstadt, Nils Zinke, HIS-Abteilung Grünflächen, Jan Pfeffer, CDU-Stadtverordneter, und Hauke Wessels, Leiter HIS-Abteilung Grünflächen.
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