Meldungsdatum: 11.05.2026
Aktualisierungshinweis: Ein Druck-Workshop für Kinder am Sonntag, 17. Mai, ist neu in das Veranstaltungsprogramm des Stadtmuseums für diese Woche hinzugekommen.
Erste öffentliche Führung zu „Münsters Malerinnen. Zwischen Biedermeier und Expressionismus“
Münster (SMS) Das Stadtmuseum Münster lädt am Samstag, 16. Mai, um 16 Uhr, zur ersten öffentlichen Führung durch die neue Sonderausstellung „Münsters Malerinnen. Zwischen Biedermeier und Expressionismus“ ein. Ausstellungsmacher Dr. Bernd Thier gibt Einblicke in zentrale Fragestellungen der Ausstellung.
Die Ausstellung ist die zweite Ausgabe der vierteiligen Reihe im Stadtmuseum zu Münsters Malerinnen zwischen dem 18. und frühen 20. Jahrhundert. Im Fokus der Ausstellung stehen siebzehn Künstlerinnen, die zwischen etwa 1830 und 1940 in Münster geboren wurden oder dort wirkten. Als Malerinnen und Zeichnerinnen prägten sie das kulturelle Leben ihrer Zeit maßgeblich – und sind heute doch weitgehend in Vergessenheit geraten. Nun werden sie erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.
In der Führung beschreibt Bernd Thier vom Stadtmuseum Münster die unterschiedlichen künstlerischen Positionen ebenso wie die gesellschaftlichen Bedingungen, unter denen die Künstlerinnen arbeiteten. Zudem zeigt er auf, wie schwierig es ist, ihre Lebenswege zu rekonstruieren. Die oftmals aufwendige Spurensuche konnte durch moderne Recherchemöglichkeiten realisiert werden. Interessierte können in der Führung wiederentdeckte Werke und nachrecherchierte Künstlerinnen-Biografien entdecken.
Die Kosten für die Teilnahme betragen fünf, ermäßigt drei Euro. Die Zahl der Plätze ist begrenzt. Treffpunkt ist das Museumsfoyer.
Foto: Am Samstag, 16. Mai, zeigt eine Führung im Stadtmuseum Münster auf, wie aufwendig die Suche nach Spuren der Künstlerinnen war, die in der Sonderausstellung „Münsters Malerinnen. Zwischen Biedermeier und Expressionismus“ vorgestellt werden. Foto: Stadtmuseum Münster. Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.
Workshop für Kinder: Drucken wie die Großen
Münster (SMS) Wie mit einer Druckplatte Kunstwerke entstehen, können Kinder im Alter von fünf bis zehn Jahren bei einem zweistündigen Workshop am Sonntag, 17. Mai, im Stadtmuseum Münster ausprobieren.
Die Künstlerin Gintare Skroblytė führt die kleinen Gäste ab 15 Uhr durch die Sonderausstellung „Grafik im Dialog“, an der sie selbst beteiligt ist. Altersgerecht erklärt sie die seit Jahrhunderten verwendete Technik des Hochdrucks.
Wie schneidet man eine Druckplatte zu? Welche Materialen sind geeignet? Und wie trägt man die Farbe auf? Nach dem Besuch der Ausstellung gestalten die Kinder eigene Druckkunstwerke und entdecken so spielerisch die Grundlagen der Technik.
Die Teilnahmegebühr beträgt sieben Euro pro Kind. Da die Zahl der Plätze begrenzt ist, wird um eine Anmeldung gebeten: telefonisch unter 02 51/4 92-45 03 oder per E-Mail an museum-info@stadt-muenster.de. Treffpunkt ist das Museumsfoyer.
Foto: Bei einem Workshop am 17. Mai lernen Kinder in der Sonderausstellung „Grafik im Dialog“ unterschiedliche Drucktechniken kennen und werden danach selbst kreativ. Foto: Stadtmuseum Münster. Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.
Zum Internationalen Museumstag stellt das Stadtmuseum Münster die Arbeit einer Restauratorin vor
Münster (SMS) Anlässlich des Internationalen Museumstags lädt das Stadtmuseum Münster am Sonntag, 17. Mai, um 16 Uhr zu einer öffentlichen Führung mit Gemälderestauratorin Nora Möller ein. Möller arbeitet seit über zehn Jahren im Stadtmuseum Münster und stellt ihre Arbeit mit und für die städtischen Kunst- und Kulturschätze vor. Die Veranstaltung ist kostenlos.
Bei dem Rundgang präsentiert Nora Möller beispielhaft erfolgreiche Restaurierungen. So weisen die Bildtafeln von Jan Baegert – mit einem Alter von rund 500 Jahren der älteste städtische Kunstbesitz – eine spannende Geschichte auf. An diesen Objekten löste sich die Malschicht vom hölzernen Träger ab. Wie es dazu kam und was zu tun war, fand die Restaurierungsabteilung des Stadtmuseums Münster in einem Forschungsprojekt heraus. An den Erkenntnissen lässt die Restauratorin die Besucherinnen und Besucher teilhaben. In der Führung stellt sie die Restaurierungsgeschichte weiterer Gemälde vor und gibt Einblicke in die Erhaltung von Kunst- und Kulturobjekten.
Die kostenlose Veranstaltung dauert etwa eine Stunde. Treffpunkt ist das Museumsfoyer. Die Zahl der Plätze ist begrenzt.
Foto: Am Internationalen Museumstags (17. Mai) präsentiert Restauratorin Nora Möller ihre Arbeit im Stadtmuseum Münster: Unter anderem erzählt sie, wie es gelang, 14 Tafelgemälde von Jan Baegert, die aus dem 16. Jahrhundert stammen, zu erhalten. Foto: Stadtmuseum Münster. Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.
Hausfrauen-Examen im Schaufenster Stadtgeschichte
Münster (SMS) „Künftige Meisterhausfrauen im Examen“ – so lautete der Titel des Artikels, zu dem dieses Foto Anfang Mai 1961 in der Lokalzeitung erschien. Zwei Jahre lang hatten sich die Teilnehmerinnen vorbereitet, um – der Zeitgeist spricht hier Bände – für so unterschiedliche Prüfungen wie Vaters Geburtstag, Kinderfürsorge, Gartenfest und Verlobungsfeier gewappnet zu sein. Passend dazu berichtete die Zeitung, es seien die Ehemänner, „die Wert darauf legten, dass ihre Frauen an dem Lehrgang teilnahmen“.
Die Fotografie kann ab Freitag, 15. Mai, im Großformat im Schaufenster des Stadtmuseums an der Salzstraße betrachtet werden.
Foto: Frauen legen im Mai 1961 ihre Examensprüfung zur „Meisterhausfrau“ ab. Foto: Stadtmuseum Münster. Sammlung Hänscheid. Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.
Am Samstag, 16. Mai, zeigt eine Führung im Stadtmuseum Münster auf, wie aufwendig die Suche nach Spuren der Künstlerinnen war, die in der Sonderausstellung „Münsters Malerinnen. Zwischen Biedermeier und Expressionismus“ vorgestellt werden.
Bei einem Workshop am 17. Mai lernen Kinder in der Sonderausstellung „Grafik im Dialog“ unterschiedliche Drucktechniken kennen und werden danach selbst kreativ.
Am Internationalen Museumstags (17. Mai) präsentiert Restauratorin Nora Möller ihre Arbeit im Stadtmuseum Münster: Unter anderem erzählt sie, wie es gelang, 14 Tafelgemälde von Jan Baegert, die aus dem 16. Jahrhundert stammen, zu erhalten.
Frauen legen im Mai 1961 ihre Examensprüfung zur „Meisterhausfrau“ ab.
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