Meldungsdatum: 12.05.2026
Im Zusammenhang mit dem geplanten Neubau der Brücke an der Wartburgstraße haben die Emschergenossenschaft, der Kreis Recklinghausen und die Stadt Castrop-Rauxel Anfang dieser Woche (11.05.) verschiedene Vorschläge zur Wegeführung während der Bauphase beraten. Grundlage dafür waren Anregungen aus einer Bürgerinformationsveranstaltung im April sowie aus Sitzungen der politischen Ausschüsse von Kreis und Stadt in den vergangenen Wochen.
Im Mittelpunkt der Gespräche standen insbesondere Ideen, wie Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrende die Brücke „Sprung über die Emscher“ sowie den Natur- und Wasser-Erlebnis-Park „Emscherland“ während der Bauarbeiten möglichst schnell und unkompliziert erreichen können. Die eingebrachten Vorschläge werden nun gemeinsam mit allen Beteiligten weiter geprüft und für die nächste Ausschusssitzung vorbereitet. Dabei wurde deutlich, dass eine grundlegende Verschiebung der Baumaßnahme nicht realisierbar ist.
Hintergrund ist die zeitliche Überschneidung des Brückenneubaus mit weiteren laufenden Infrastrukturmaßnahmen sowie mit der Internationalen Gartenausstellung 2027 Ruhgebiet. Ursprünglich war vorgesehen, die neue Brücke rechtzeitig zum Beginn der IGA im Frühjahr 2027 fertigzustellen. Das Projekt kann auch nicht auf das Jahr 2028 verschoben werden, da mehrere Bauprojekte aufeinander aufbauen bzw. bezüglich möglicher Umleitungen voneinander abhängig sind. Dazu gehören unter anderem der Brückenbau am Westring sowie Sanierungsarbeiten an mehreren Bahn-Brücken.
Ziel aller Beteiligten ist es, die Einschränkungen während der Bauzeit für alle Verkehrsteilnehmenden so gering wie möglich zu halten und gleichzeitig für alle Besucherinnen und Besucher den Zugang zum Emscherland und zur IGA sicherzustellen.
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