Meldungsdatum: 29.05.2026
„Es gibt kaum einen schöneren Redeanlass für mich als Landrat als die Eröffnung einer Schule“, sagt Landrat Heinrich Frieling. „Denn mit diesem Neubau investieren wir in optimale Bedingungen für die gesamte Schulgemeinschaft und damit in die Zukunft junger Menschen.“ Nach den Osterferien war das Gebäude bezogen worden, jetzt folgte die offizielle Einweihung.
Schulleiterin Barbara Thiemeyer freut sich: „Mit diesem Gebäude wird den ganz unterschiedlichen Bedürfnissen und Fähigkeiten unserer Schülerinnen und Schüler Rechnung getragen.“ Sowohl Schulleiterin Thiemeyer als auch Carsten Schlagowski aus der Schulaufsicht bezogen sich in ihren Reden auf ein Konzept des italienischen Reformpädagogen Loris Malaguzzi: „Der Raum als dritter Pädagoge“ besagt, dass neben den Mitschülern (erste Pädagogen) und den Lehrkräften und Erziehern (zweite Pädagogen) die Lernumgebung den entscheidenden Rahmen für Lern- und Entwicklungsprozesse bildet.
Beiträge der Schüler- und Elternvertreter rundeten das Programm zur Eröffnung ab. Außerdem wurde die Peter-Härtling-Schule feierlich in das Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ aufgenommen.
Der Neubau am Langenwiedenweg trägt dem weiterhin großen Bedarf an Förderschulplätzen im Bereich emotionale und soziale Entwicklung Rechnung. Beschlossen hatte der Kreistag aus diesem Grund auch den Ausbau der Peter-Härtling-Schule zu einer vollständigen Sekundarstufe I. Der neue Standort wird zweizügig geführt und bietet Platz für die Jahrgangsstufen 5 bis 10. Neben zwölf Klassenräumen werden auch Fach- und Gruppenräume, eine Mensa mit Ausgabeküche sowie eine Einfeldsporthalle vorgehalten. Besonderes Highlight ist der Dachgarten, der der Garten-AG zur Verfügung steht. Ausgelegt ist das Schulgebäude für rund 160 Schülerinnen und Schüler.
„Junge Menschen können hier ihre Kompetenzen und Fähigkeiten ausbauen, werden in ihrer Persönlichkeit gestärkt und aufs weitere Leben vorbereitet“, betont Landrat Heinrich Frieling. „Wir sind stolz darauf, dass wir als Schulträger hierfür die optimalen Bedingungen schaffen durften.“
Eine Photovoltaikanlage sowie die Versorgung über Fernwärme sorgen für einen ressourcenschonenden Betrieb. Die Barrierefreiheit des Gebäudes ist selbstverständlich. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf 32,9 Millionen Euro. Neben den reinen Baukosten sind darin auch Planungskosten in Höhe von 3,2 Millionen Euro, Einrichtungskosten der Fachräume in Höhe von 606.000 Euro und Kosten für die Herstellung der Außenanlagen in Höhe von 1,8 Millionen Euro enthalten.
Die Jahrgangsstufen 1 bis 4 bleiben am bisherigen Standort in Werl-Sönnern.
Mit dem Einzug in das neue Schulgebäude wird die Peter-Härtling-Schule sowohl in der Sekundarstufe I als auch im Primarbereich sukzessive von einer offenen Ganztagsschule in eine gebundene Ganztagsschule überführt, sodass demnächst alle Schülerinnen und Schüler ganztägig pädagogisch gefördert werden.
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Mit dem neuen Standort der Peter-Härtling-Schule in Werl setzt der Kreis ein Zeichen für zeitgemäße Schulentwicklung. Über die Eröffnung freuen sich (v. r.): Landrat Heinrich Frieling, Schulleiterin Barbara Thiemeyer, Stellvertreterin Christiane Rüschenschmidt, Werls Bürgermeister Torben Höbrink, Victoria Eifler (Ausschuss für Bildung und Integration), Baudezernent Harald Pietz, Bildungsdezernent Sascha Kudella und Christoph Wimmeler (Ausschuss für Bau-, Straßenwesen und Immobilien). Foto: Birgit Kalle/ Kreis Soest
Die Peter-Härtling-Schule wurde während der Eröffnungsfeier als 40. Schule im Kreisgebiet in das Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ aufgenommen. Hella Ruhrmann aus dem Kommunalen Integrationszentrum (l.) überreichte das Schild mit dem Logo und die Urkunde. Foto: Birgit Kalle/ Kreis Soest
Schulleiterin Barbara Thiemeyer freut sich: „Mit diesem Gebäude wird den ganz unterschiedlichen Bedürfnissen und Fähigkeiten unserer Schülerinnen und Schüler Rechnung getragen.“ Foto: Birgit Kalle/ Kreis Soest
Eine moderne Lernumgebung, die aktuelle pädagogische Anforderungen erfüllt und nachhaltigen baulichen Standards entspricht: Mit dem neuen Standort der Peter-Härtling-Schule in Werl setzt der Kreis ein Zeichen für zeitgemäße Schulentwicklung. Foto: Birgit Kalle/ Kreis Soest
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