Meldungsdatum: 15.05.2026
„Stille Stunde“ im Stadtmuseum Münster wieder mit Zeichenkurs
Münster (SMS) Die „Stille Stunde“, die jeden Monat im Stadtmuseum Münster stattfindet, wird am Dienstag, 19. Mai ab 16 Uhr angeboten. Das Museum lädt Menschen aus dem Autismus-Spektrum sowie Personen mit anderen Wahrnehmungsbeeinträchtigungen zu einem sehr reizreduzierten Museumsbesuch ein. Die Gäste können zudem an einem speziellen Zeichenkurs teilnehmen, der von 16 bis 18 Uhr stattfindet. Eine Anmeldung dazu ist erforderlich.
Da ein Museumsbesuch für die angesprochene Personengruppe – auch Menschen mit neurodivergenten Wahrnehmungen genannt – schnell überfordernd sein kann, werden für die „Stille Stunde“ laute Geräuschquellen im Gebäude abgeschaltet.
In dieser Zeit finden keine Führungen statt. Für den Zeichenkurs stellt das Museumsteam ausreichend Platz und Ruhe zum zeichnerischen Arbeiten vor den Ausstellungsobjekten sicher. Die Kursleitung sorgt zudem für einen Hocker zum gemütlichen Sitzen, einen Gehörschutz für Ruhe und Konzentration sowie für ein Klemmbrett und Zeichenutensilien.
Der Zeichenkurs ist auf sechs Teilnehmende begrenzt. Begleitpersonen können kostenfrei teilnehmen. Die Teilnahmegebühr beträgt 17 Euro pro Person inklusive Materialkosten. Interessierte können sich unter Tel. 02 51/4 92-45 03 oder per E-Mail an museum-info@stadt-muenster.de anmelden.
Für die „Stille Stunde“ hat das Stadtmuseum zudem den „Stille-Stunde-Pfad” konzeptioniert. Mit diesem können sich Besucherinnen und Besucher auf die Ausstellung vorbereiten. Er gibt Orientierung und hilft, Eindrücke zu reduzieren. Der Pfad steht als App und Broschüre zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es für die Gäste vor Ort einen ausgeschilderten Rückzugsort und Kommunikationskarten.
Foto: Beim Zeichenkurs zur „Stillen Stunde“ sorgen die Organisatorinnen und Organisatoren für Gehörschützer, Sitzplätze und freie Fläche zum Zeichnen. Foto: Stadtmuseum Münster. Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.
Taschenlampenführung durch den Zwinger
Münster (SMS) Am Donnerstag, 21. Mai, lädt das Stadtmuseum zu einer abendlichen Führung durch den Zwinger an der Promenade ein. Im Schein von Taschenlampen können Teilnehmende das fast 500 Jahre alte Gemäuer erkunden. Bei der Tour durch die Ruine wird die wechselvolle Geschichte des Zwingers vom ehemaligen Bollwerk zum Baudenkmal und Kunstwerk auf besondere Art „beleuchtet“ und erfahrbar gemacht.
Die Kosten betragen fünf Euro, ermäßigt drei Euro. Die Plätze sind begrenzt. Treffpunkt ist der Zwinger auf der Promenade. Das Stadtmuseum Münster möchte darauf hinweisen, dass das historische Gebäude nicht barrierefrei ist.
Foto: Bei einer Taschenlampenführung können Interessierte am 21. Mai mehr zur Geschichte des Zwingers erfahren. Foto: Stadtmuseum Münster. Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.
Polo im Schaufenster Stadtgeschichte
Münster (SMS) Am 23. Mai 1970 starteten in Münster stationierte Engländer die alljährliche Polo-Saison. Neun englische und zwei deutsche Mannschaften traten mit 150 Pferden in Handorf-Dorbaum gegeneinander an. Bei dem rasanten und nicht selten gefährlichen Pferdesport galoppieren die mit Schutzhelm und Kniebinden ausgestatteten Reiter mit bis zu sechzig Stundenkilometern über das Spielfeld. Die deutschen Mannschaften setzten sich gegen die britischen durch. In Gruppe A siegte das Team aus Hamburg, in Gruppe B die Mannschaft aus Düsseldorf.
Die Fotografie kann ab Freitag, 22. Mai, im Großformat im Schaufenster des Stadtmuseums an der Salzstraße betrachtet werden.
Foto: Polospiele in Münster am 23. Mai 1970. Foto: Westfälische Nachrichten, Sammlung Krause. Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.
Beim Zeichenkurs zur „Stillen Stunde“ sorgen die Organisatorinnen und Organisatoren für Gehörschützer, Sitzplätze und freie Fläche zum Zeichnen.
Bei einer Taschenlampenführung können Interessierte am 21. Mai mehr zur Geschichte des Zwingers erfahren.
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