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Leverkusen, 02. Februar 1999
Ausschreitungen in Leverkusen: OB begrüßt Erklärung aus Rotterdam
Oberbürgermeister Dr. Walter Mende hat die Erklärung aus Rotterdam begrüßt, daß man dort mit aller Entschiedenheit gegen die Randalierer vorgehen wolle, die am vergangenen Samstag in Leverkusen ihr Unwesen trieben.
In einem Antwortschreiben an Rotterdams stellvertretenden Oberbürgermeister H-J. Simons, betonte Dr. Mende, daß die Randalierer keineswegs Anhänger des Vereins oder der Stadt Rotterdam gewesen seien, sondern schlichtweg "Chaoten". Es gelte, mit allen nur erdenklichen Mitteln gegen diese "Totengräber des Fußballs" vorzugehen. In diesem Zusammenhang begrüßte der OB die Ankündigung, daß die Fans von Feyenoord in den nächsten Monaten zu keinem Auswärtsspiel mehr mitreisen dürften. "Wir alle", so der OB, "stehen in der Verpflichtung, den wirklichen Anhängern des Fußballsports auch zukünftig eine ungetrübte Freude an den sportlichen Höchstleistungen unserer Klubs zu ermöglichen."
Rotterdams stellvertretender Oberbürgermeister Simons hatte am Montag, 1. Februar, in einem Schreiben an Dr. Mende sein Bedauern über das Verhalten der holländischen "Fans" ausgedrückt.
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