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Meldungsdatum: 26.05.2026

#FitFürKrisen: Schon heute an Notvorrat und Notgepäck denken

Gute Vorbereitung hilft, im Krisenfall die ersten Tage sicher zu überbrücken

Der nächste Supermarkt ist nicht weit entfernt, Trinkwasser kommt jederzeit aus dem Wasserhahn und Strom aus der Steckdose: Im Alltag wird die Versorgungslage nur selten in Frage gestellt. Es gibt jedoch Situationen, in denen die öffentliche Versorgung vorübergehend eingeschränkt sein kann. Zum Beispiel kann der Strom für längere Zeit ausfallen. Oder Extremwetterlagen sorgen dafür, dass wir nicht mehr einkaufen können. Dann ist es gut, zu Hause auf einen Notvorrat zurückgreifen zu können.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) empfiehlt allen Haushalten, haltbare Lebensmittel und Wasser für zehn Tage zu bevorraten. „Ohne Nahrung kann ein Mensch unter Umständen drei Wochen lang überleben. Ohne Flüssigkeit geht das aber nur wenige Tage. Ein ausreichender Getränkevorrat ist deshalb sehr wichtig – auch für den Fall, dass das Leitungswasser ausfällt“, macht Kreisbrandmeister Thomas Wienecke deutlich. Die Empfehlung des BBK liegt bei zwei Liter Trinkwasser pro Tag und Person. Davon sind 0,5 Liter als Wasser zum Kochen gedacht.

Für den Lebensmittelvorrat gilt: Die Nahrungsmittel sollten auch ohne Kühlung lange haltbar sein und nicht noch extra gekocht werden müssen oder mit einer kurzen Kochzeit auskommen. So kann im Falle eines Stromausfalls wertvolle Energie gespart werden. Weitere Informationen, eine Checkliste und einen Vorratskalkulator stellt das BKK online unter www.bbk.bund.de (in der Suche „Notvorrat“ eingeben) zur Verfügung.

Einen Zehn-Tages-Vorrat anzulegen, kann – insbesondere für eine mehrköpfige Familie – wie eine Herkulesaufgabe wirken. „Wichtig ist, überhaupt erst einmal damit anzufangen“, rät Thomas Wienecke. Schon ein auf drei Tage ausgelegter Vorrat sei im Krisenfall sehr hilfreich. „Darauf kann man dann schrittweise aufbauen.“

Pro Familienmitglied nicht mehr einpacken, als in einen Rucksack passt

Neben dem Notvorrat gehört auch das Notgepäck zu einer guten Krisenvorsorge. Es beinhaltet wichtige Dokumente, Kleidung und Medikamente für den Fall, dass man schnell das Haus verlassen muss. „Wenn es brennt oder wenn evakuiert werden muss, weil zum Beispiel ein Gasleck entdeckt worden ist, bleibt keine Zeit zu packen. Was jetzt wichtig ist und was man braucht, um gegebenenfalls auch ein paar Tage zu überbrücken, sollte dann griffbereit sein“, erklärt Thomas Wienecke.

Auch für das Notgepäck gibt es Empfehlungen des BBK. Dazu gehört neben Kleidung für einige Tage, wichtigen Medikamenten und persönlichen Dokumenten unter anderem auch ein batterie- oder kurbelbetriebenes Radio, um aktuelle Informationen empfangen zu können. Wichtig: Für jedes Familienmitglied sollte nicht mehr eingepackt werden, als in einen Rucksack passt. Ein Rucksack ist praktischer als ein Koffer, weil beide Hände frei sind. Eine detaillierte Auflistung zur Vorbereitung des Notgepäcks gibt es unter www.bbk.bund.de/rucksack

Viele wertvolle Informationen, wie man sich auf mögliche Krisen und Katastrophen vorbereitet, hat der Kreis Soest auch auf seiner Seite www.kreis-soest.de/krisenfall zusammengefasst.

Hintergrund: Kampagne #FitFürKrisen
Mit der Kampagne #FitFürKrisen informiert der Kreis Soest über verschiedene Schwerpunkte des Bevölkerungsschutzes und wichtige Maßnahmen zur Vorsorge für Krisen und Katastrophen. Wie sieht ein sinnvoller Notvorrat aus? Was gehört zum Notgepäck? Wie schütze ich mich vor Starkregen- und Hochwasserschäden? Diese und weitere Themen werden auf den Social-Media-Kanälen des Kreises und in Pressemitteilungen aufgegriffen.

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Pressekontakt: Pressestelle, Susanne Schulte-Nölle, Telefon 02921/302546


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Gut vorbereitet

©Judith Wedderwille/ Kreis Soest
Gut vorbereitet

Ein Notvorrat sollte so ausgestattet sein, dass man sich damit für möglichst zehn Tage selbst versorgen kann. Die Nahrungsmittel sollten auch ohne Kühlung lange haltbar sein und nicht noch extra gekocht werden müssen oder mit einer kurzen Kochzeit auskommen. Batterien, Kerzen und ähnliches für den Fall eines länger anhaltenden Stromausfalls sollte man ebenfalls stets im Haus haben. Foto: Judith Wedderwille/ Kreis Soest


 

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Die Kreisverwaltung Soest mit rund 1.600 Bediensteten arbeitet für rund 300.000 Einwohnerinnen und Einwohner im Kreisgebiet. Mit dem Kreistag ist sie Teil der kommunalen Selbstverwaltung und nimmt Aufgaben in vielen Bereichen wie Bildung, Jugend, Gesundheits- und Verbraucherschutz, Bau, Kataster, Straßen, Umwelt, Soziales und Gefahrenabwehr war. Sie betreibt den Rettungsdienst, zwei Zulassungsstellen, drei berufsbildende Schulen, sechs Förderschulen, eine Heilpädagogische Kindertagesstätte, ein Archiv sowie ein Medienzentrum. Außerdem ist sie an der Entsorgungswirtschaft Soest GmbH, der Wirtschaftsförderung Kreis Soest GmbH und weiteren Einrichtungen beteiligt. Der Kreistag gestaltet und kontrolliert mit seinen Mitgliedern die Aufgabenwahrnehmung.

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