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Lippstadt, Meldung vom 21.05.2026
Auftaktveranstaltung zur Reihe „KI-Einsatz in KMU“ im CARTEC

Rund 120 Gäste aus der Lippstädter Wirtschaft fragte WFL-Geschäftsführer Kurt Weigelt in seiner Begrüßung unter anderem, ob Sie in ihrem Unternehmen bereits künstliche Intelligenz nutzen. Das Ergebnis verdeutlichte, dass in sehr vielen Betrieben KI sowohl in betrieblichen Prozessen als auch in der Verwaltung genutzt wird. Allerdings stehen manche Betriebe noch ganz am Anfang. Die größten Herausforderungen sahen die meisten Gäste im Bereich Datenschutz und dem noch mangelnden Know-How beim Thema Künstliche Intelligenz.

Prof. Roman Dumitrescu vom Fraunhofer IEM verdeutlichte anschließend in seinem Vortrag, welche enorme Bedeutung KI inzwischen erlangt hat. So belegte die bekannteste Anwendung „ChatGPT“ im Jahr 2025 Platz 4 der meistbesuchten Websites, noch vor Wikipedia. Die aktuelle Entwicklung ist jedoch nicht mehr die einfache Nutzung der Modelle im Dialog, sondern die Nutzung sogenannter KI-Agenten. Dabei handelt es sich um KI-gestützte Programme, die komplexe Aufgaben selbstständig erledigen. Prof. Dumitrescu zeigte praxisnah auf, dass sich KI oft schon mit einfachen Mitteln nutzen lässt – etwa mobil „am Frühstückstisch“. Ebenso sprach er die Risiken an, die durch ungeschulte und unachtsame Nutzung frei verfügbarer KI-Tools für Unternehmen entstehen können.

René Szepanski, Partner der UNITY AG, plädierte in seinem Vortrag „Weniger Hype, mehr Wirkung“ dafür, einen individuellen Weg für das eigene das eigene Haus zu finden, um bestmöglich von intelligenten Systemen zu profitieren. Statt sich vom Hype unter Druck setzen zu lassen, sollten Unternehmen KI als strategische Führungsaufgabe begreifen. Der Einstieg über einzelne Leuchtturmprojekte könne dabei wichtige Impulse und Strahlkraft entfalten, bevor die Nutzung von KI-Werkzeugen Schritt für Schritt zum Alltag würde. Anhand verschiedener Beispiele wie der KI-gesteuerten Qualitätskontrolle, dem Einsatz im technischen Kundendienst oder dem Einkauf stellte René Szepanski dar, wie KI sinnvoll eingesetzt werden kann.

Matthias Ferber, Geschäftsführer der Ferber-Software GmbH, gewährte den Zuhörenden einen spannenden „Blick hinter die Kulissen“ seines IT-Unternehmens. Er beleuchtete sowohl die Perspektive eines IT-Anbieters als auch die praktische KI-Nutzung im Büroalltag. Entscheidend sei es, die eigene Unternehmensstrategie regelmäßig zu überprüfen und an aktuelle Herausforderungen anzupassen. Seinem Unternehmen bringt der Einsatz von KI beispielsweise schon jetzt Vorteile bei der automatisierten Zahlungszuordnung. Die Ferber-Software hat sich KI-gestützt ein eigenes Expertensystem aufgebaut, das aus Sicherheitsgründen auf eigenen Servern läuft. Bei der Softwareentwicklung unterstützt KI die Beschäftigten, wobei allerdings immer das Wissen und der Überblick erfahrener Programmierer:innen notwendig ist. Der Schutz des unternehmenseigenen Quellcodes hat oberste Priorität.



Pressekontakt: WFL Lippstadt GmbH, olk@wfl-lippstadt.de, Tel. 02941/270108

Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgende Medien anbieten:

Kurt Weigelt, Wirtschaftsförderung Lippstadt GmbH; Matthias Ferber, Ferber-Software GmbH; Prof. Roman Dumitrescu, Fraunhofer IEM; René Szepanski, UNITY AG (v.l.)
Begrüßung duch WFL-Geschäftsführer Kurt Weigelt
Prof. Dr. Roman Dumitrescu, Fraunhofer IEM, Uni Paderborn
René Szepanski, UNITY AG
Matthias Ferber, Ferber-Software GmbH

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