Meldungsdatum: 22.05.2026
„Claus Kaminsky hat sich über fast drei Jahrzehnte mit großem persönlichem Einsatz für Menschen engagiert, denen es nicht so gut geht, insbesondere hier in Großauheim. Dafür gebührt ihm großer Dank und höchste Anerkennung“, sagte Hemsley bei der Jubiläumsveranstaltung auf dem Mainuferfest in Großauheim. Kaminsky war Gründungsmitglied der Stiftung und seit dem 1. Januar 1998 ihr Vorsitzender.
Die Edi-Petry-Stiftung führt die Arbeit der 1966 gegründeten „Armen- und Krankenhilfe Großauheim“ fort. Initiator war Eduard „Edi“ Petry, der unbürokratisch und mit großem persönlichem Engagement Menschen in schwierigen Lebenslagen unterstützte. Unterstützt von zahlreichen Helferinnen und Helfern sammelte er über Jahrzehnte Spendengelder, organisierte Hilfsmittel wie Rollstühle, Krankenbetten oder Rollatoren und half Bedürftigen schnell und direkt. Aus gesundheitlichen Gründen konnte Petry die Arbeit Ende der 1990er Jahre nicht mehr selbst fortführen. Am 22. Oktober 1997 übergab er der Stadt Hanau beziehungsweise dem damaligen Bürgermeister und Kämmerer Claus Kaminsky ein Kapitalvermögen in Form von zwei Sparbüchern im Wert von rund 230.400 D-Mark. Daraus entstand zum 1. Januar 1998 die Edi-Petry-Stiftung.
Mit dem Wechsel an der Spitze geht zugleich ein personeller Umbruch im Stiftungsbeirat einher. Neben Claus Kaminsky sind auch Hans Andres, Gudrun Baumgärtel, Heinz Botzum, Walter Gunkel, Helmut Guth und Walter Loll aus dem Beirat ausgeschieden. Hemsley dankte allen bisherigen Mitgliedern ausdrücklich für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement. Dem neuen Beirat gehören neben der Vorsitzenden Isabelle Hemsley künftig Thorsten Wünschmann als stellvertretender Vorsitzender sowie Dr. Thomas Göbel, Sebastian Malek und Joachim Stamm an. „Wir werden gemeinsam die wichtige Arbeit von Großauheimern für Großauheimer fortsetzen und die Stiftung in die Zukunft führen“, betonte Hemsley. „Denn Hilfe beginnt nicht irgendwo – sie beginnt direkt nebenan. Unbürokratisch, unkompliziert und schnell bei unseren Nachbarinnen und Nachbarn.“ Als gebürtige Großauheimerin freue sie sich auf die neue Aufgabe und es sei für sie „eine große Ehre und eine Herzensangelegenheit“, die Stiftung künftig zu leiten.
Die Stiftung unterstützt Bedürftige, Kranke und Menschen mit Behinderung in Hanau-Großauheim unter anderem mit Warengutscheinen sowie der kostenlosen Ausleihe von Hilfsmitteln. Aktuell stehen unter anderem Rollstühle, Rollatoren und Toilettenstühle zur Verfügung. Finanziert wird die Arbeit ausschließlich durch Spenden und Zinserträge.
Hemsley nutzte die Jubiläumsveranstaltung zugleich, um für Unterstützung zu werben: „Die Stiftung ist auf helfende Hände und Spenden angewiesen. Jede Unterstützung hilft dabei, Menschen in Großauheim schnell und unbürokratisch zur Seite zu stehen.“ Bereits seit 2007 unterstützen zudem die „Freunde und Förderer Edi Petry“ die Stiftung mit Spenden und Mitgliedsbeiträgen.
Die Feier zum 60-jährigen Jubiläum der Armen- und Krankenhilfe Großauheim fand im Rahmen des Mainuferfestes im Hanauer Stadtteil Großauheim statt.
Pressekontakt: Florian Bauer, oeffentlichkeitsarbeit@hanau.de
Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 60-jährigen Bestehen der Armen- und Krankenhilfe Großauheim ist Stadträtin Isabelle Hemsley offiziell als neue Vorsitzende der Edi-Petry-Stiftung vorgestellt worden.
"Hilfe beginnt nicht irgendwo, sie beginnt direkt nebenan. Unbürokratisch, unkompliziert und schnell bei unseren Nachbarinnen und Nachbarn.“ Als gebürtige Großauheimerin freue sie sich auf die neue Aufgabe und es sei für sie „eine große Ehre und eine Herzensangelegenheit“, die Stiftung künftig zu leiten.
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