Meldungsdatum: 21.05.2026
Seit dem 1. April 2026 sind in der Stadt Borken zwei elektrisch betriebene Müllsammelfahrzeuge regulär im Einsatz. Die Fahrzeuge werden für die Sammlung und den Transport von Restmüll, Bioabfall, Altpapier und Leichtverpackungen aus der Gelben Tonne eingesetzt. Nach den ersten Wochen fällt das Fazit der Stadt Borken und der Borchers Kreislaufwirtschaft GmbH durchweg positiv aus.
„Das Einsatzverhalten der Fahrzeuge ist bislang problemlos“, berichtet Bernhard Strotmeier, Geschäftsführer Borchers Kreislaufwirtschaft GmbH. Auch die Ladeintervalle entsprächen den Erwartungen: „Die Reichweiten reichen für die vorgesehenen innerstädtischen Touren aus.“
Bereits im Jahr 2022 hatte die Firma Borchers ein elektrisch betriebenes Müllfahrzeug im Stadtgebiet getestet. Auf Grundlage der positiven Erfahrungen sowie einer entsprechenden Förderzusage des Bundes wurden anschließend zwei E-Müllsammelfahrzeuge für den dauerhaften Einsatz in Borken angeschafft.
„Mit dem Einsatz der Fahrzeuge setzen wir einen weiteren wichtigen Schritt für mehr Klimaschutz und nachhaltige Mobilität in unserer Stadt um“, erklärt Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing. Besonders erfreulich sei, dass inzwischen insgesamt drei Elektrofahrzeuge im Bereich der Abfallentsorgung in Borken genutzt werden. Denn auch bei der Sperrmüllsammlung kommt bereits ein elektrisch betriebenes Sammelfahrzeug zum Einsatz.
Die Voraussetzungen für den Einsatz elektrisch betriebener Fahrzeuge seien weiterhin sehr gut, betont die Firma Borchers. Die Fahrzeuge werden direkt am Standort mit regenerativer Energie aus dem unternehmenseigene Biomassekraftwerk geladen. Neben der CO₂-Einsparung, welche sich aus dem Verzicht auf fossile Energieträger ergibt, zeichnen sich die Fahrzeuge zudem durch einen deutlich leiseren Betrieb im Stadtgebiet aus.
Die Sammelfahrzeuge mit Elektroantrieb, sowie die erforderliche Ladeinfrastruktur wurde im Rahmen der Richtlinie über die Förderung von leichten und schweren Nutzfahrzeugen mit alternativen, klimaschonenden Antrieben und dazugehöriger Ladeinfrastruktur (KsNI) mit insgesamt 656.051,52 Euro durch das Bundesministerium für Verkehr gefördert. Die Förderrichtlinie wird von der NOW GmbH koordiniert, Anträge werden durch das Bundesamt für Logistik und Mobilität bewilligt.
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