Meldungsdatum: 27.05.2026
Das Arnsberger Frauenarchiv feiert sein 37-jähriges Bestehen mit einem Aktionstag zur feministischen Archivgeschichte am Samstag, 30. Mai, im Kapitelsaal des Klosters Wedinghausen. Die gemeinsame Veranstaltung der Gleichstellungsstelle, des Stadtarchivs und des Kulturbüros Arnsberg beleuchtet in Kooperation mit dem Bochumer Verein „ausZeiten“ die Dokumentation von Frauengeschichte in Westfalen.
Das Programm beginnt um 13 Uhr mit einer Stadtführung, gefolgt von einer Ausstellungsführung im Lichthaus ab 14 Uhr. Ab 15 Uhr startet im Kapitelsaal das Hauptprogramm mit künstlerischen und historischen Beiträgen, einer szenischen Lesung sowie Gesprächsrunden. Ein gemeinsamer Austausch rundet den Tag ab.
Anmeldungen für die Veranstaltung im Kapitelsaal, Klosterstraße 20 in Arnsberg, nimmt die Gleichstellungsstelle der Stadt Arnsberg telefonisch unter 02932 201-1491 oder per E-Mail an gsb@arnsberg.de entgegen.
Zum Hintergrund
Das Frauenarchiv in Arnsberg wurde bereits Ende 1989 unter der Leitung der ehemaligen Gleichstellungsbeauftragten Petra Kersting ins Leben gerufen. In der Presse wurde es am 16.01.1990 als „bislang bundesweit einmalig“ bezeichnet. Das Jubiläum am 30. Mai in Arnsberg bietet die Gelegenheit, auf diese wichtige Arbeit zurückzublicken und zugleich aktuelle Entwicklungen in der feministischen Archivlandschaft in NRW in den Blick zu nehmen.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit „ausZeiten“ statt. Seit der Gründung im Jahr 1995 in Bochum steht „ausZeiten“ für die Sicherung, Sichtbarmachung und Weitergabe feministischer Geschichte in Westfalen.
Kontakt: Ramona Eifert, Pressestelle Stadt Arnsberg, r.eifert@arnsberg.de
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