Meldungsdatum: 29.05.2026
Zum bundesweiten Tag der Organspende am 6. Juni erinnern die Knappschaft Kliniken Dortmund an die Bedeutung der Organspende und rufen dazu auf, die persönliche Entscheidung zur Organspende in einem Organspendeausweis, einer Patientenverfügung oder im Organspende Register zu dokumentieren.
„Organspende kann Leben retten. Umso wichtiger ist es, dass sich möglichst viele Menschen mit dem Thema auseinandersetzen und ihre persönliche Entscheidung festhalten“, erklärt der Transplantationsbeauftragte der Klinik, Dr. Daniel Oswald.
Denn: Trotz eines leichten Anstiegs der Organspendezahlen bleibt die Situation in Deutschland weiterhin angespannt. 2025 haben bundesweit 985 Menschen nach ihrem Tod Organe gespendet. Gleichzeitig warten weiterhin mehr als 8.000 schwer kranke Patientinnen und Patienten auf eine Transplantation.
Ein zentrales Problem bleibt die fehlende Dokumentation des persönlichen Willens. Liegt keine Entscheidung der potenziellen Spenderin oder des potenziellen Spenders vor, müssen Angehörige häufig unter großer emotionaler Belastung stellvertretend entscheiden.
„Deshalb möchten wir alle Menschen ermutigen, sich mit dem Thema Organspende auseinanderzusetzen. Organspendeausweise stehen bei uns in den Knappschaft Kliniken Dortmund jederzeit zur Verfügung“, so Dr. Oswald, der auch betont: „Die Entscheidung für oder gegen eine Organspende ist freiwillig. Wichtig ist, dass die persönliche Haltung festgehalten wird und den Angehörigen bekannt ist.“
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