Meldungsdatum: 15.06.2026
„Stille Stunde“ mit Zeichenkurs im Stadtmuseum Münster
Münster (SMS) Am Dienstag, 16. Juni, ab 16 Uhr bietet das Stadtmuseum Münster seine monatliche „Stille Stunde“ an. Das Museum lädt dann insbesondere Menschen aus dem Autismus-Spektrum sowie Personen mit anderen Wahrnehmungsbeeinträchtigungen zu einem reizarmen Museumsbesuch ein. Zusätzlich können Interessierte in diesem Rahmen von 16 bis 18 Uhr an einem Zeichenkurs teilnehmen, der speziell für die Zielgruppe konzipiert wurde. Eine Anmeldung dafür ist erforderlich.
Die „Stille Stunde“ eignet sich besonders gut für Menschen, die die Stadtgeschichte in Ruhe erleben möchten. Während des Angebots schaltet das Museumsteam laute Geräuschquellen im Gebäude ab. Zudem finden in dieser Zeit keine Führungen statt. Selbstverständlich sind auch zu dieser Zeit alle Besucherinnen und Besucher willkommen.
Beim Zeichenkurs zur „Stillen Stunde“ achtet das Museumsteam auf ausreichend Platz und Ruhe zum zeichnerischen Arbeiten vor den Ausstellungsobjekten. Die Kursleitung stellt Hocker zum gemütlichen Sitzen, Gehörschützer für ausreichend Ruhe und Konzentration sowie Klemmbretter mit Zeichenutensilien bereit. Der Zeichenkurs ist auf sechs Teilnehmende begrenzt. Begleitpersonen können kostenfrei teilnehmen. Die Teilnahmegebühr beträgt 17 Euro pro Person inklusive Materialkosten. Interessierte können sich telefonisch unter 02 51/4 92-45 03 oder per E-Mail an museum-info@stadt-muenster.de anmelden. Der für Juli angekündigte Zeichenkurs zur „Stillen Stunde” wird durch diesen Termin ersetzt.
Vor dem Besuch der Veranstaltung können Interessierte den „Stille-Stunde-Pfad” nutzen. Mit dessen Hilfe können sie sich auf die Ausstellung vorbereiten und sich vorab einen Überblick über den Museumsbesuch verschaffen. Der Pfad steht als App und als Broschüre zur Verfügung. Wer möchte, kann während der „Stillen Stunde“ den eigens ausgeschilderten Rückzugsort und die vorbereiteten Kommunikationskarten nutzen.
Das Team des Stadtmuseums bittet darum, in der „Stillen Stunde“ ruhig durch das Museum zu gehen und andere Gäste nicht anzusprechen. Zudem soll auf ungewöhnliche Verhaltensweisen anderer Menschen nicht reagiert werden.
Weitere Termine finden Sie auf der Website des Stadtmuseums unter www.stadt-muenster.de/museum.
Bild: Beim Zeichenkurs zur „Stillen Stunde“ sorgen die Organisatorinnen und Organisatoren für Gehörschützer, Sitzplätze und freie Fläche zum Zeichnen. Foto: Stadtmuseum Münster. Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.
Taschenlampenführung durch den Zwinger
Münster (SMS) Am Donnerstag, 18. Juni, um 20 Uhr lädt das Stadtmuseum zu einer abendlichen Führung durch den Zwinger an der Promenade ein. Im Schein von Taschenlampen können Interessierte das fast 500 Jahre alte Gemäuer erkunden. Bei der Tour durch die Ruine wird die wechselvolle Geschichte des Zwingers vom ehemaligen Bollwerk zum Baudenkmal und Kunstwerk auf besondere Art „beleuchtet“ und erfahrbar gemacht. Treffpunkt ist der Zwinger an der Promenade.
Die Kosten für die Führung betragen fünf, ermäßigt drei Euro. Die Plätze sind begrenzt. Das Stadtmuseum Münster möchte darauf hinweisen, dass das historische Gebäude nicht barrierefrei zugänglich ist.
Bild: Bei einer Taschenlampenführung können Interessierte am 18. Juni mehr zur Geschichte des Zwingers erfahren. Foto: Stadtmuseum Münster. Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.
Öffentliche Führung zum Westfälischen Frieden
Münster (SMS) Am Samstag, 20. Juni, um 16 Uhr, beleuchtet die Führung im Stadtmuseum Münster die Zeit der Friedensverhandlungen und offenbart dabei verblüffende Fakten. Münster trägt den Namen „Stadt des Westfälischen Friedens“, da sich hier zwischen 1643 und 1648 der Großteil der Verhandlungen des ersten europäischen Friedenskongresses vollzogen. Die langwierigen Konferenzen sollten sowohl den Dreißigjährigen Krieg auf dem Boden des Heiligen Römischen Reiches als auch den seit 1568 andauernden Krieg zwischen Spanien und den sieben nördlichen niederländischen Provinzen beenden. Für die Bevölkerung Münsters bedeutete diese Zeit eine gewaltige Herausforderung: Sie musste eine große Anzahl an Friedensgesandten aus den Ländern Europas mit deren Gefolge unterbringen und versorgen.
Die Kosten für die Teilnahme an der Führung betragen fünf, ermäßigt drei Euro. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Treffpunkt ist das Museumsfoyer.
Bild: Das Öl-Gemälde „Einzug des niederländischen Gesandten Adriaen Pauw in Münster“ von Gerad ter Boch (um 1617–1681) ist Teil der Führung zum Westfälischen Frieden im Stadtmuseum Münster. Foto: Stadtmuseum Münster. Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.
Freibadsaison im Schaufenster Stadtgeschichte
Münster (SMS) 1964 zeigte das Thermometer in Münster bereits Mitte Juni über 30 Grad an. Viele Menschen drängten zur Abkühlung ins erfrischende Nass des DJK-Sportbads Coburg an der Grevener Straße. Damals war es das einzige Freibad innerhalb der damaligen Stadtgrenze. Wer woanders unter freiem Himmel baden wollte, musste in Freibäder des Umlands oder zur Kanalüberführung bei Gelmer fahren, zu einem stillgelegten Arm des Dortmund-Ems-Kanals.
Die Fotografie kann ab Freitag, 19. Juni, im Großformat im Schaufenster des Stadtmuseums an der Salzstraße betrachtet werden. Weitere Informationen zu diesem Bild sind auch im Buch „Vor 50 Jahren – Münster 1964“ zu finden, das im Museumsshop des Stadtmuseums und im Buchhandel erhältlich ist.
Bild: Lange Schlangen vor dem Eintritt ins Freibad im Juni 1964. Foto: Westfälische Nachrichten, Sammlung Krause. Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.
Beim Zeichenkurs zur „Stillen Stunde“ sorgen die Organisatorinnen und Organisatoren für Gehörschützer, Sitzplätze und freie Fläche zum Zeichnen.
Bei einer Taschenlampenführung können Interessierte am 18. Juni mehr zur Geschichte des Zwingers erfahren.
Das Öl-Gemälde „Einzug des niederländischen Gesandten Adriaen Pauw in Münster“ von Gerad ter Boch (um 1617–1681) ist Teil der Führung zum Westfälischen Frieden im Stadtmuseum Münster.
Lange Schlangen vor dem Eingang des Freibads Coburg im Juni 1964.
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