Meldungsdatum: 19.06.2026
Vortrag zu Münsters Malerinnen: einst bewundert – heute vergessen
Münster (SMS) Am Dienstag, 23. Juni, um 18 Uhr lädt das Stadtmuseum Münster gemeinsam mit dem Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens zu einem einstündigen Vortrag zur aktuellen Sonderausstellung „Münsters Malerinnen zwischen Biedermeier und Expressionismus“ ein. Dr. Bernd Thier vom Stadtmuseum stellt dabei münstersche Malerinnen des 18. und 19. Jahrhunderts und ihre Werke vor. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
In seinen Ausführungen beleuchtet Thier, der zugleich auch Kurator der Ausstellungsreihe zu „Münsters Malerinnen“ ist, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Lebens- und Ausbildungswegen der Malerinnen. Dabei gibt er Einblicke in ihre künstlerische Tätigkeit. Er zeigt auf, dass einige der Frauen ihren Lebensunterhalt durch die Kunst finanzieren konnten, obwohl sie dafür zahlreiche Hindernisse in Kauf nehmen mussten. Der Vortrag gibt Antworten auf die Fragen, welche Schwierigkeiten die Künstlerinnen überwinden mussten, warum viele Biografien heute weitgehend vergessen sind und welche Bedeutung diese für die Kunst- und Stadtgeschichte Münsters haben. Interessierte können vor dem Vortrag die Ausstellung besuchen. Das Museum schließt regulär um 18 Uhr.
Treffpunkt ist das Museumspädagogische Zentrum im Untergeschoss des Stadtmuseums.
Foto: Am 23. Juni stellt Dr. Bernd Thier die Rechercheergebnisse der letzten Jahre zu münsterschen Malerinnen des 18. und 19. Jahrhundert vor. Foto: Stadtmuseum Münster. Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.
Führung zur Blütezeit der Bürgerschaft
Münster (SMS) Am Samstag, 27. Juni, um 16 Uhr widmet sich eine öffentliche Führung im Stadtmuseum Münster der Blütezeit der Bürgerschaft im 16. Jahrhundert. Der Aufschwung der Bürgerschaft ist eng mit dem Ende der Täuferherrschaft in Münster verwoben. Bei der Veranstaltung lernen die Teilnehmenden die Beweggründe anhand zahlreicher, hochwertiger Ausstellungstücke kennen, die im Stadtmuseum teilweise im Original zu besichtigen sind.
Mit dem Ende der Täuferherrschaft 1535 folgte eine Zeit des wirtschaftlichen Aufschwungs sowie der gesellschaftlichen Neuorientierung in Münster. Die Führung im Stadtmuseum zeigt zu dieser Zeitspanne Objekte, die vom Leben der Bürgerinnen und Bürger der Stadt zeugen. Darunter realistische Ansichten von münsterschen Bürgerinnen und Bürgern und auch eine wirklichkeitsgetreue Stadtansicht aus der Zeit um 1570. Diese Ansicht zeigt Münster noch umgeben von Mauern, Toren und Türmen.
Die Kosten für die Teilnahme betragen fünf, ermäßigt drei Euro. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Treffpunkt ist das Museumsfoyer.
Foto: Die öffentliche Führung am 27. Juni im Stadtmuseum Münster erläutert die historische Stadtansicht Münsters aus dem Jahr 1570. Foto: Stadtmuseum Münster. Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.
Die Lambertikirche als Spiegel der Stadtgeschichte
Münster (SMS) Am Sonntag, 28. Juni, um 15 Uhr, lädt das Stadtmuseum Münster zu einem Spaziergang zur Lambertikirche ein. Die Spurensuche zur Baugeschichte der Kirche beginnt im Ausstellungsraum und wird am realen Objekt – vor der Kirche selbst – fortgeführt. Hier können Teilnehmende die Geschichte der Kirche und die verschiedenen Bauphasen direkt nachvollziehen.
Die Lambertikirche am Prinzipalmarkt ist sicherlich jeder Münsteranerin und jedem Münsteraner bekannt, doch nur wenige kennen die genaue Geschichte der Marktpfarrkirche. Die Führung nimmt Interessierte mit auf eine Spurensuche: Sie beginnt am Modell im Ausstellungsraum des Stadtmuseums. Hier wird unter anderem deutlich, dass der Turm der Kirche einst ganz anders aussah. Welche Gründe im 19. Jahrhundert hinter der Umgestaltung des Turms steckten und wieso sich die Berliner Regierung einmischte, erfahren die Teilnehmenden dann beim Stadtrundgang. Das Innere der Kirche ist nicht Teil der Führung.
Der Stadtspaziergang beginnt im Stadtmuseum Münster und endet gegen 16.30 Uhr an der Lambertikirche. Die Teilnahme kostet fünf Euro, ermäßigt drei Euro. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Treffpunkt ist das Museumsfoyer.
Foto: Das Modell der Lambertikirche im Stadtmuseum zeigt deren Zustand um 1775 – noch mit dem alten Turm. Foto: Stadtmuseum Münster / Sarah Kottmeier. Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.
Die Baulücke an der Rothenburg im Schaufenster Stadtgeschichte
Münster (SMS) Im Juni 1963 begannen die Arbeiten für den Neubau des Landesmuseums für Vor- und Frühgeschichte an der Rothenburg, der 1970 in Münster eröffnet wurde. Seit 2003 befindet sich das LWL-Museum für Archäologie in Herne. Der Bau an der Rothenburg wurde 2009 abgerissen, an seiner Stelle befindet sich heute ein Teil des LWL-Museums für Kunst und Kultur.
Eine Fotografie im Schaufenster des Stadtmuseums an der Salzstraße zeigt den 1963 entstehenden Neubau des Landesmuseums für Vor- und Frühgeschichte: Die links zu sehenden Gebäude gehören zum Bischöflichen Priesterseminar Borromaeum, rechts ist die anschließende Bebauung an der Rothenburg zu erkennen.
Die Fotografie kann ab Freitag, 26. Juni, im Großformat im Schaufenster des Stadtmuseums an der Salzstraße betrachtet werden. Zusätzliche Informationen zu diesem Bild sowie weitere Eindrücke sind im Buch „Das neue Münster“ zu finden, das im Museumsshop und im Buchhandel erhältlich ist.
Foto: Einen Blick auf die Baulücke an der Rothenburg im Juni 1963 ermöglicht das Schaufenster Stadtgeschichte an der Salzstraße. Foto: Stadtmuseum Münster, Sammlung Hänscheid. Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.
Am 23. Juni stellt Dr. Bernd Thier die Rechercheergebnisse der letzten Jahre zu münsterschen Malerinnen des 18. und 19. Jahrhundert vor.
Die öffentliche Führung am 27. Juni im Stadtmuseum Münster erläutert die historische Stadtansicht Münsters aus dem Jahr 1570.
Das Modell der Lambertikirche im Stadtmuseum zeigt deren Zustand um 1775 – noch mit dem alten Turm.
Einen Blick auf die Baulücke an der Rothenburg im Juni 1963 ermöglicht das Schaufenster Stadtgeschichte an der Salzstraße.
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