Meldungsdatum: 23.06.2026
Münster (SMS) Wie Geschichte bewahrt, vermittelt und immer wieder neu befragt werden kann – das erkundet das frisch erschienene Magazin „Kultur in Münster 25/26". Die jährlich vom Kulturamt der Stadt Münster herausgegebene kostenlose Publikation stellt die städtischen Kultureinrichtungen sowie die geförderte lokale Freie Szene vor. Auf 66 Seiten präsentiert sie das Kulturjahr 2025/2026. Das Magazin bietet eine Mischung aus Interviews, Hintergrundberichten und aussagekräftigen Fotos.
„Gerade dort, wo Kunst und Kultur sich mit Geschichte auseinandersetzen, wird deutlich, wie wichtig die Kunstfreiheit ist. Sie ermöglicht es uns, Fragen zu stellen, Zusammenhänge zu beleuchten und Erinnerung lebendig zu halten", betont Münsters Kulturdezernentin Cornelia Wilkens.
Im Mittelpunkt der aktuellen Ausgabe stehen drei Einrichtungen, die sich auf unterschiedliche Weise der Geschichtsvermittlung widmen. Das Stadtarchiv sichert historische Zeugnisse und macht 850 Jahre Stadtgeschichte in vielfältigen Formaten zugänglich: vom mittelalterlichen Pergament bis zum digitalen Scan-on-Demand-Verfahren. Das Stadtmuseum hält das historische Gedächtnis lebendig – unter anderem mit einer neuen Ausstellungsreihe zu Münsters vergessenen Malerinnen und der fortlaufenden Aufarbeitung des fotografischen Nachlasses von Pan Walther. Der Geschichtsort Villa ten Hompel fördert mit einem neuen Sammlungskonzept und Bildungsprojekten wie „Die Polizei und der Holocaust“ die kritische Reflexion über Vergangenheit und Verantwortung.
Neben dem geschichtlichen Schwerpunkt widmet sich das Magazin den Sparten Bildende und Darstellende Kunst, Musik, Literatur und Cross-Over-Projekten und bietet einen Blick auf das lebendige Kulturprogramm der Stadt. So stellt etwa das Lyriktreffen Münster im Juli 2026 mit seinem Motto „Poesie und Sprechblase“ die Frage, was lyrische Sprache in Zeiten von Schlagworten und Algorithmen leistet und leisten kann.
Ein Rückblick zeigt die Höhepunkte des vergangenen Kulturjahres in Münster. Im Juni präsentierte das „Westwind“-Festival eine der renommiertesten Theaterveranstaltungen für junges Publikum. Das Festival für Hochschulkultur „Neue Wände“, das im Dreijahres-Rhythmus ausgerichtet wird, brachte im Mai studentische Musik-, Tanz-, und Schauspielkunst auf die große Bühne des Theaters Münster. Die Publikation blickt außerdem auf das 80-jährige Bestehen der Volkshochschule und viele weitere Themen, die das Kulturleben der Stadt in seiner ganzen Breite abbilden.
Das Magazin „Kultur in Münster 25/26“ ist kostenlos erhältlich in der Münster Information im Stadthaus 1, Heinrich-Brüning-Straße 7, sowie online unter www.stadt-muenster.de/kulturamt.
Foto: Das Kulturmagazin 25/26 widmet sich in diesem Jahr im Schwerpunkt der Vermittlung von Geschichte in Münster. Peter Nagy (Westfälische Schule für Musik, v.l), Dr. Barbara Rommé (Stadtmuseum Münster), Merle Radtke (Kunsthalle Münster), Cornelia Wilkens (Kulturdezernat), Simone Ebert (Stadtbücherei), Frauke Schnell (Kulturamt), Dr. Peter Worm (Stadtarchiv), Stefan Querl (Villa ten Hompel), Dominik Baumann (Theater Münster) und Esther Joy Dohmen (VHS) stellen es vor. Foto: Stadt Münster / Yannic Werremeier. Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.
Foto: Das kostenfreie Kulturmagazin 25/26 bietet viele Informationen zur Kulturlandschaft in Münster und ist sowohl analog als auch online verfügbar. Foto: Stadt Münster / Yannic Werremeier. Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.
Foto: Das Stadtarchiv bewahrt Dokumente auf, die bis ins 12. Jahrhundert zurückreichen. Wie Kultureinrichtungen Münsters Geschichte in unterschiedlichen Formaten zugänglich machen, ist Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe von „Kultur in Münster 25/26“. Foto: Stadt Münster / Michael Kotowski. Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.
Das Kulturmagazin 25/26 widmet sich in diesem Jahr im Schwerpunkt der Vermittlung von Geschichte in Münster. Peter Nagy (Westfälische Schule für Musik, v.l), Dr. Barbara Rommé (Stadtmuseum Münster), Merle Radtke (Kunsthalle Münster), Cornelia Wilkens (Kulturdezernat), Simone Ebert (Stadtbücherei), Frauke Schnell (Kulturamt), Dr. Peter Worm (Stadtarchiv), Stefan Querl (Villa ten Hompel), Dominik Baumann (Theater Münster) und Esther Joy Dohmen (VHS) stellen es vor.
Das kostenfreie Kulturmagazin 25/26 bietet viele Informationen zur Kulturlandschaft in Münster und ist sowohl analog als auch online verfügbar.
Das Stadtarchiv bewahrt Dokumente auf, die bis ins 12. Jahrhundert zurückreichen. Wie Kultureinrichtungen Münsters Geschichte in unterschiedlichen Formaten zugänglich machen, ist Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe von „Kultur in Münster 25/26“.
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