Meldungsdatum: 29.06.2026
Frauengeschichten im Stadtmuseum Münster
Münster (SMS) Das Stadtmuseum Münster lädt am Samstag, 4. Juli, um 16 Uhr auf eine Spurensuche nach Frauen in der Geschichte der Stadt Münster ein. Während des etwa einstündigen Rundgangs lernen die Teilnehmenden münstersche Lebensentwürfe von Frauen im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit kennen.
Die Führung zeigt auf, welche Möglichkeiten Frauen in der Vergangenheit hatten, ihr Leben zu gestalten. Dabei stehen die unterschiedlichen Handlungsfelder im Vordergrund, die die Gesellschaft ihren weiblichen Mitgliedern in der jeweiligen Zeit zuwies. Anschauungsmaterial bietet unter anderem ein historisches Gemälde, das den Einzug des niederländischen Gesandten Adriaen Pauw abbildet. Es zeigt zwei Damen, die in einer aufwendig gestalteten Kutsche nach Münster reisen.
Die Kosten für die Teilnahme betragen fünf, ermäßigt drei Euro. Die Plätze sind begrenzt. Treffpunkt ist das Museumsfoyer.
Bild: Das Öl-Gemälde „Einzug des niederländischen Gesandten Adriaen Pauw in Münster“ von Gerard ter Boch (um 1617–1681) ist Teil der Führung zu Frauengeschichten im Stadt Museum Münster. Foto: Stadtmuseum Münster. Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.
Zwingerführung: Der Zwinger in der Zeit des Nationalsozialismus
Münster (SMS) Am Sonntag, 5. Juli, um 11 Uhr bietet das Stadtmuseum Münster eine öffentliche Führung durch den Zwinger an der Promenade an. Im Mittelpunkt des Rundgangs steht die Nutzung des fast 500 Jahre alten Gebäudes zur Zeit des Nationalsozialismus. Ab 1939 wurde der Zwinger zum Kulturheim der Hitlerjugend, ab 1944 diente er der Geheimen Staatspolizei als Gefängnis und Hinrichtungsstätte.
Die Führung beginnt mit einem Einführungsfilm im Stadtmuseum, anschließend geht es über die Promenade zum Zwinger. Bei einem Rundgang durch die Ruine werden die Spuren dieses düsteren Kapitels in der Geschichte des Bauwerks erläutert.
Die Kosten betragen fünf Euro, ermäßigt drei Euro. Die Plätze sind begrenzt. Treffpunkt ist der Zwinger auf der Promenade. Das Stadtmuseum Münster weist darauf hin, dass das historische Gebäude nicht barrierefrei ist.
Bild: Der Zwinger mit einer Hakenkreuzfahne im Fenster des Obergeschosses, Postkarte um 1936/37. Foto: Stadtmuseum Münster. Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.
Zeichenkurs für Fortgeschrittene im Stadtmuseum Münster
Münster (SMS) Am Sonntag, 5. Juli, können Fortgeschrittene mit der Künstlerin Gintarė Skroblytė von 11.30 bis 14.30 Uhr das Zeichnen ausprobieren. Bei einem gemeinsamen Besuch in der Schausammlung des Stadtmuseums können sich die Kursteilnehmerinnen und –teilnehmer für eigene Arbeiten inspirieren lassen.
Da es nur zehn Plätze für diesen Zeichenkurs gibt, bittet das Museum um eine Anmeldung unter Tel. 02 51/4 92-45 03 oder per E-Mail an museum-info@stadt-muenster.de.
Der Kurs kostet 17 Euro pro Person (inklusive Materialkosten). Wer möchte, darf eigenes Material mitbringen (Zeichenblock, Blei- und Kohlestifte). Treffpunkt ist das Museumsfoyer.
Bild: Beim Zeichenkurs für Fortgeschrittene am 5. Juli können die Teilnehmenden beim Skizzieren im Ausstellungsraum die Stadtgeschichte kennenlernen. Foto: Stadtmuseum Münster. Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.
Fahrzeugsegnung im Schaufenster Stadtgeschichte
Münster (SMS) Am 7. Juli 1956, einem sonnigen Sonntag, war der Domplatz bereits um neun Uhr morgens vollständig mit Fahrzeugen gefüllt. Laut Polizei befanden sich dort rund 1.400 Personenwagen, 600 Motorräder und Motorroller sowie etwa 100 Liefer- und Lastwagen und zahlreiche Fahrräder aus Münster und dem Umland. Anlass für den außergewöhnlich großen Andrang war die Fahrzeugsegnung durch den münsterischen Domkapitular Reinhold Friedrichs. Der Geistliche, der als Überlebender eines nationalsozialistischen Konzentrationslagers bekannt war, zählte zu den prägenden Persönlichkeiten des kirchlichen Lebens in Münster.
Die Fotografie kann ab Freitag, 3. Juli, im Großformat im Schaufenster des Stadtmuseums an der Salzstraße betrachtet werden.
Bild: Fahrzeugsegnung auf dem Domplatz im Juli 1956. Foto: Stadtmuseum Münster, Sammlung Hänscheid. Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.
Das Öl-Gemälde „Einzug des niederländischen Gesandten Adriaen Pauw in Münster“ von Gerard ter Boch (um 1617–1681) ist Teil der Führung zu Frauengeschichten im Stadt Museum Münster.
Der Zwinger mit einer Hakenkreuzfahne im Fenster des Obergeschosses, Postkarte um 1936/37.
Beim Zeichenkurs für Fortgeschrittene am 5. Juli können die Teilnehmenden beim Skizzieren im Ausstellungsraum die Stadtgeschichte kennenlernen.
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