Logo

Meldungsdatum: 06.07.2026

Sechs Unfallschwerpunkte entschärft

Unfallkommission zieht Bilanz: Maßnahmen zeigen Erfolg

Unfallschwerpunkte beseitigen und die Verkehrssicherheit verbessern – das sind die Aufgaben der Unfallkommission des Kreises Soest. Gemeinsam mit der Polizei, den Straßenbaulastträgern, der Bezirksregierung und den Straßenverkehrsbehörden Warstein, Werl, Soest und Lippstadt sorgt der Kreis Soest dafür, dass viele Unfälle erst gar nicht passieren. Der Rückblick auf das vergangene Jahr zeigt, dass die durch die Unfallkommissionen getroffenen Maßnahmen Erfolg zeigen.

Von den bereits identifizierten Unfallhäufungsstellen konnte nach Ablauf des Nachbetrachtungszeitraumes – ein Jahr nach Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen – sechs Unfallhäufungsstellen eingestellt werden, da sich in den Bereichen keine weiteren Unfälle ereignet haben. Es handelt sich um folgende Stellen: 

Leider wurden auch zwei neue Unfallhäufungsstellen in Lippstadt und Soest identifiziert: In Lippstadt liegt diese im Kreuzungsbereich Lipperoder Straße und Lippertor, in Soest im Kreuzungsbereich des Ulrichertors.

Die Identifizierung von Unfallhäufungsstellen erfolgt nach ganz konkreten Kriterien durch die Kreispolizeibehörde: Eine Unfallhäufungsstelle liegt vor, wenn an einem bestimmten Punkt oder auf einem bestimmten Streckenabschnitt innerhalb eines festgelegten Zeitraums eine bestimmte Anzahl von Unfällen passiert sind. Dabei spielt zum einen die Schwere der Unfälle eine wesentliche Rolle, zum anderen ist die Art der Unfälle wie etwa Abbiege- oder Parkunfälle ein wichtiges Kriterium.

Mehrere bereits von der Unfallkommission beschlossene Maßnahmen stehen kurz vor der Umsetzung: So wird z. B. in Kürze im Kreuzungsbereich der B55 und der K8 in Anröchte-Uelde mit dem Bau einer Ampel begonnen. Nach Umsetzung dieser passgenau auf die Unfallhäufungsstelle abgestimmten Maßnahme erhoffen sich die Mitglieder eine rasche Entschärfung auch an dieser Stelle.

Aktuell bestehen insgesamt 30 Unfallhäufungsstellen im Kreisgebiet, davon liegen sechs in der Zuständigkeit der Städte Lippstadt, Soest oder Werl. Weitere Informationen und einen Überblick über alle Unfallhäufungsstellen gibt es unter www.kreis-soest.de/unfallkommission

Hintergrund: Die Unfallkommission
Die Unfallkommission des Kreises Soest tagt mindestens viermal im Jahr. Sie ist nach dem Unfallerlass des Landes NRW ein Instrument, mit dem die Straßenverkehrsbehörden Unfallhäufungen auf Straßen schnell und effektiv analysieren und Lösungen erarbeiten können, um künftige Vorfälle zu vermeiden. Die Kommission setzt sich zusammen aus Vertretern der Polizei, der Straßenbaulastträger – also der Behörden, die für die Unterhaltung der Straßen zuständig sind –, der Bezirksregierung und der Straßenverkehrsbehörden des Kreises, sowie der Städte Warstein, Werl, Soest und Lippstadt. Diese Zusammenarbeit ermöglicht eine umfassende und präzise Analyse von Unfällen, bei der sowohl technische als auch verkehrsrechtliche und infrastrukturelle Aspekte berücksichtigt werden.

Dieser Meldung ist ein Foto zugeordnet!

Pressekontakt: Pressestelle, Birgit Kalle, Telefon 02921/303200


Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgendes Medium anbieten:

Die im Presse-Service zum Download angebotenen Fotos dürfen nur mit Fotonachweis und gemeinsam mit der Pressemitteilung oder dem Thema verwendet werden, in deren Zusammenhang sie veröffentlicht wurden. Eine gesonderte Verwendung der Fotos ist nicht gestattet. Bei Ausstellungen ist die Reproduktion nur im Rahmen der aktuellen Berichterstattung zur Ausstellung erlaubt. Bei einer anderweiten Nutzung sind Sie verpflichtet, selbstständig die Fragen des Nutzungsrechts zu klären.

Unfallkommission tagte

©Mathias Keller/ Kreis Soest
Unfallkommission tagte

Die Unfallkommission tagt viermal im Jahr und nimmt Unfallhäufungsstellen im ganzen Kreisgebiet unter die Lupe. Foto: Mathias Keller/ Kreis Soest


 

Die Kreisverwaltung Soest im Überblick:

Die Kreisverwaltung Soest mit rund 1.600 Bediensteten arbeitet für rund 300.000 Einwohnerinnen und Einwohner im Kreisgebiet. Mit dem Kreistag ist sie Teil der kommunalen Selbstverwaltung und nimmt Aufgaben in vielen Bereichen wie Bildung, Jugend, Gesundheits- und Verbraucherschutz, Bau, Kataster, Straßen, Umwelt, Soziales und Gefahrenabwehr war. Sie betreibt den Rettungsdienst, zwei Zulassungsstellen, drei berufsbildende Schulen, sechs Förderschulen, eine Heilpädagogische Kindertagesstätte, ein Archiv sowie ein Medienzentrum. Außerdem ist sie an der Entsorgungswirtschaft Soest GmbH, der Wirtschaftsförderung Kreis Soest GmbH und weiteren Einrichtungen beteiligt. Der Kreistag gestaltet und kontrolliert mit seinen Mitgliedern die Aufgabenwahrnehmung.

SW Logo