Meldungsdatum: 01.07.2026
Das Gesundheitsamt des Hochsauerlandkreises warnt davor, an den heimischen Badegewässern außerhalb der ausgewiesenen Badestellen ins Wasser zu gehen. Von der Sorpetalsperre hat das Gesundheitsamt aktuell mehrere Meldungen von Magen-Darm-Erkrankungen erhalten, die mit dem Baden im See zusammenhängen könnten. Alle Betroffenen hatten den See nicht am Strandbad Langscheid besucht, sondern in Bereichen gebadet, in denen das Schwimmen nicht erlaubt ist.
Deshalb weist das Gesundheitsamt noch einmal darauf hin, dass die Wasserqualität ausschließlich an den offiziellen Badestellen der Gewässer regelmäßig überwacht wird. Bei den bisherigen Kontrollen der Wasserqualität an diesen Badestellen wurden keine Auffälligkeiten festgestellt. Diese Aussage trifft aber nicht auf andere Stellen an den Gewässern zu, denn je nach Zusammenspiel äußerer Faktoren kann eine potenzielle Gesundheitsbelastung, etwa durch Mikroorganismen, durchaus einzelne Bereiche eines Gewässers betreffen, während andere Stellen im selben Gewässer völlig unauffällig bleiben.
Das Gesundheitsamt empfiehlt daher, nur in den ausgewiesenen Badestellen zu baden, wenn Abkühlung bei warmen Temperaturen gesucht wird. Nach der Freizeitordnung des Ruhrverbandes ist das Baden auch nur an diesen Stellen gestattet.
Gleichzeitig erinnert der Hochsauerlandkreis an das generelle Badeverbot für Hunde in allen Talsperren des Ruhrverbandes. Auch hier gingen Meldungen ein, dass Hunde, die in der Sorpetalsperre gebadet hatten, anschließend tierärztlich behandelt werden mussten. Es gilt auch für die Badestellen ein striktes Badeverbot für Hunde.
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