Meldungsdatum: 03.07.2026
Hohe Temperaturen laden zwar zum Aufenthalt im Freien ein, stellen insbesondere für Kinder jedoch eine besondere Belastung dar. Wer an heißen Sommertagen einen Spielplatz besucht, sollte deshalb einige Hinweise beachten. Mit der richtigen Vorbereitung steht dem Spielspaß auch bei sommerlichen Temperaturen nichts im Wege.
An heißen Tagen sollten Spielplätze möglichst nicht während der Mittagszeit genutzt werden. Zwischen den späten Vormittags- und frühen Nachmittagsstunden sind die Temperaturen besonders hoch und die Sonneneinstrahlung am intensivsten. Empfehlenswert ist ein Besuch in den kühleren Morgen- oder Abendstunden. Ausreichendes Trinken ist an heißen Tagen besonders wichtig. Eltern sollten genügend Wasser mitnehmen und ihre Kinder regelmäßig zum Trinken animieren. Leichte, luftige Kleidung sowie eine Kopfbedeckung helfen zusätzlich dabei, den Körper vor der Sonne zu schützen. Auch regelmäßige Pausen im Schatten sind empfehlenswert. Darüber hinaus sollte vor dem Aufenthalt im Freien an ausreichend Sonnenschutz gedacht werden. Eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor schützt die Haut vor intensiver UV-Strahlung und sollte bei längeren Aufenthalten regelmäßig erneut aufgetragen werden.
Besondere Vorsicht ist bei Spielgeräten geboten, die längere Zeit der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind. Vor allem Rutschen sowie Spielgeräte aus Metall können sich stark aufheizen und bereits nach kurzer Zeit sehr heiß werden. Eltern sollten die Oberflächen deshalb vor der Benutzung kurz prüfen. Auch dunkle Fallschutzbeläge können sich stark erwärmen. Barfußlaufen auf aufgeheizten Flächen sollte deshalb möglichst vermieden werden.
Wer an heißen Tagen trotzdem nicht auf den Spielplatz verzichten möchte, findet auf dem Wasserspielplatz im Stadtwald eine willkommene Abkühlung. Auch die Wasserläufe auf den Spielplätzen am Schloss Wickrath, im Theaterpark und an der Bettrather Straße im Bunten Garten laden zum Spielen mit Wasser ein.
Neben dem richtigen Verhalten an heißen Tagen spielt auch die Beschattung von Spielplätzen eine wichtige Rolle. Die Stadt Mönchengladbach berücksichtigt dieses Thema deshalb bereits bei der Planung neuer und der Umgestaltung bestehender Spielplätze. Dabei setzt sie vorrangig auf natürlichen Schatten durch Bäume und andere Bepflanzung. Diese verbessern das Mikroklima, schaffen langfristig angenehme Aufenthaltsbereiche und werten die Spielplätze dauerhaft auf. Allerdings benötigen neu gepflanzte Bäume einige Jahre, bis sie ausreichend Schatten spenden. Zudem können sie aus Sicherheitsgründen nicht beliebig zwischen Spielgeräten gepflanzt werden.
Auch künstliche Beschattung, etwa durch Sonnensegel oder Pergolen, wird bei geeigneten Projekten geprüft. Ihr Einsatz ist jedoch nicht auf jedem Spielplatz möglich. Technische Anforderungen, Sicherheitsvorgaben sowie der erforderliche saisonale Auf- und Abbau setzen hier Grenzen. Hinzu kommt, dass sich mit solchen Anlagen meist nur kleinere Bereiche beschatten lassen. Deshalb müssen die verfügbaren Haushaltsmittel sorgfältig zwischen Beschattungsmaßnahmen, neuen Spielgeräten und der Instandhaltung der bestehenden Anlagen abgewogen werden.
Die Stadt wird das Thema Hitzeschutz auch künftig bei Neuplanungen und größeren Umgestaltungen berücksichtigen und dort, wo es technisch, sicherheitsrechtlich und wirtschaftlich sinnvoll ist, die Beschattung der Spielplätze weiter verbessern.
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