Meldungsdatum: 07.07.2026

„Mayors for Peace“: Braunschweig zeigt weiterhin Flagge für den Frieden

Morgen, 8. Juli, ist Flaggentag

In Deutschland setzen auch in diesem Jahr am 8. Juli vor den Rathäusern mehr als 600 Städte mit dem Hissen der Flagge der Mayors for Peace (Bürgermeister für den Frieden) ein klares Bekenntnis zu nuklearer Abrüstung, gegen Kriege und für ein friedliches Zusammenleben der Menschen weltweit. Vor genau 30 Jahren, am 8. Juli 1996, stellte der Internationale Gerichtshof in Den Haag in einem Rechtsgutachten fest, dass die Androhung des Einsatzes und der Einsatz von Atomwaffen generell gegen das Völkerrecht verstoßen. Zudem bekräftigte er die völkerrechtliche Pflicht, „in redlicher Absicht Verhandlungen zu führen und zum Abschluss zu bringen, die zu nuklearer Abrüstung in allen ihren Aspekten unter strikter und wirksamer internationaler Kontrolle führen.“

 

In Braunschweig weht die Flagge der „Mayors for Peace“ dauerhaft seit Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine im Februar 2022. Bürgermeisterin Annegret Ihbe kommt mit Vertreterinnen und Vertretern des Friedenszentrums Braunschweig am morgigen Mittwoch, 8. Juli, um 16 Uhr, vor dem Rathaus auf dem Platz der Deutschen Einheit am Flaggenmast zusammen, um die Bedeutung des Flaggentages deutlich zu machen. Dabei wird die Flagge der Mayors for Peace kurz eingeholt und wieder gehisst.

 

Die Organisation Mayors for Peace wurde 1982 durch den Bürgermeister von Hiroshima gegründet. Das weltweite Netzwerk setzt sich für die Abschaffung von Atomwaffen ein, greift aber auch aktuelle Themen auf, um Wege für ein friedvolles Miteinander zu diskutieren. 8.579 Städte in 166 Ländern gehören dem Netzwerk an, darunter 931 Städte in Deutschland.