Meldungsdatum: 09.07.2026
Das ehemalige NATO-Hauptquartier (JHQ) steht seit 2013 in großen Teilen leer. Seit Mitte 2025 ist klar, dass die Bundeswehr Interesse an dem ehemaligen Militärareal in Mönchengladbach hat. Nun teilt das Bundesministerium für Verteidigung mit, dass Mönchengladbach zu den acht Liegenschaften deutschlandweit zählt, die ganz konkret als Standort für den Neuen Wehrdienst geprüft werden. Bis Ende des Jahres 2026 soll klar sein, welche konkrete Nutzung auf dem Gelände möglich ist.
Dazu erklärt Oberbürgermeister Felix Heinrichs: „Das JHQ spielt für die Stadtentwicklung eine große Rolle. Bis zum Moratorium des Bundes haben wir mit dem Land gemeinsam Gewerbeflächen für den Strukturwandel geplant. Der Wegfall reißt ein großes Loch in unsere Entwicklungsplanung, das wir gerade zu kompensieren versuchen. Wir respektieren natürlich den gestiegenen Bedarf der Bundeswehr angesichts der veränderten Bedrohungslage. Daher begrüße ich es, dass wir nun zu den ersten Liegenschaften gehören, die zügig untersucht werden. Wir brauchen schnell Klarheit, was genau im JHQ auf Mönchengladbacher Stadtgebiet und dem ehemaligen RAF-Militärhospital auf Wegberger Stadtgebiet stattfinden kann. Wir tragen gemeinsam Verantwortung für die Verteidigung unseres Landes innerhalb der NATO-Partnerschaft.“
Zur Meldung des BMVg vom 9. Juli 2026: https://www.bmvg.de/de/aktuelles/neue-bundeswehr-standorte-fuer-neuen-wehrdienst-6101802
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