Meldungsdatum: 15.07.2026

HR-Report 2026: Rat erhält Überblick über Personalentwicklung der Stadtverwaltung

Mehr als 4.500 Menschen arbeiten für die Stadt Mönchengladbach. Sie kommen aus 52 Nationen, arbeiten in über 150 unterschiedlichen Berufen und helfen jeden Tag als Stadtmacher*innen dabei mit, dass die Stadt funktioniert – von der Kita über die Feuerwehr bis zur Stadtplanung, vom Bürgerservice bis zur Verkehrstechnik. Mit dem HR-Report 2026 hat die Stadtverwaltung jetzt Hauptausschuss und Rat über ihre Entwicklung als Arbeitgeberin informiert.

„Eine moderne Stadtverwaltung lebt von den Menschen, die für sie arbeiten. Ihre Kompetenz, ihr Engagement und ihre Vielfalt machen unsere Verwaltung leistungsfähig. Der HR-Report zeigt, wer wir als Arbeitgeberin sind und vor welchen Herausforderungen wir in den kommenden Jahren stehen“, sagt Oberbürgermeister Felix Heinrichs.

Zum Stichtag 31. Dezember 2025 beschäftigte die Stadtverwaltung insgesamt 4.511 aktive Mitarbeitende. Davon arbeiten rund 64 Prozent in Vollzeit und gut 36 Prozent in Teilzeit. Das Durchschnittsalter liegt bei 46,2 Jahren. Gleichzeitig bildet die Stadt mit 277 Nachwuchskräften so viele junge Menschen aus wie nie zuvor. 

Ein besonderes Merkmal der Stadtverwaltung ist ihre Vielfalt. Die Mitarbeitenden stammen aus 52 Nationen. Rund fünf Prozent besitzen eine ausländische Staatsangehörigkeit. Mehr als 63 Prozent der Beschäftigten sind Frauen. Auch in Führungspositionen sind Frauen mit deutlich über der Hälfte stark vertreten, auch wenn ihr Anteil auf den höheren Führungsebenen abnimmt. Darüber hinaus beschäftigt die Stadtverwaltung 400 Menschen mit einer Schwerbehinderung oder Gleichstellung und erfüllt damit die gesetzliche Beschäftigungsquote deutlich. 

„Der Bericht macht zugleich deutlich, vor welchen Aufgaben die Stadtverwaltung steht. Der Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte nimmt weiter zu. Gleichzeitig werden in den kommenden Jahren viele erfahrene Beschäftigte altersbedingt ausscheiden. Deshalb hat die Stadt gezielt in Personalgewinnung, Ausbildung und Qualifizierung investiert. Ein Schwerpunkt liegt auf der Nachwuchsförderung. Seit 2022 ist die Zahl der Nachwuchskräfte um rund 22 Prozent gestiegen“, erklärt der unter anderem für Personalmanagement und Organisation zuständige Co-Dezernent Dirk Schmitz. 

Der HR-Report versteht sich als Grundlage für eine vorausschauende Personalplanung. Er macht Entwicklungen transparent und zeigt auf, mit welchen Maßnahmen die Stadtverwaltung ihre Attraktivität als Arbeitgeberin weiter stärken und den Herausforderungen des demografischen Wandels begegnen will.

Der vollständige HR-Report 2026 ist dieser Presseinformation als Anlage beigefügt.


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