Meldungsdatum: 16.07.2026
In diesen Tagen jährt sich zudem die Flutkatastrophe im Ahrtal und in Teilen Nordrhein-Westfalens zum fünften Mal. Die Ereignisse im Juli 2021 haben gezeigt, welche Folgen extreme Wetterlagen haben können und wie wichtig eine gute Vorbereitung sowie funktionierende Warnsysteme sind. Die Lehren daraus haben den Bevölkerungsschutz in Deutschland nachhaltig geprägt.
Vorsorge für Unwetterlagen
Der Kreis Unna empfiehlt, Wetterwarnungen regelmäßig zu verfolgen und sich frühzeitig auf mögliche Unwetter einzustellen. Lose Gegenstände wie Gartenmöbel oder Sonnenschirme sollten rechtzeitig gesichert werden. Ebenso sinnvoll ist es, Taschenlampen, Batterien und ein batteriebetriebenes Radio griffbereit zu haben, falls es infolge eines Unwetters zu einem Stromausfall kommt.
„Zieht ein Gewitter auf, sollten sich Bürgerinnen und Bürger möglichst in einem festen Gebäude aufhalten“, so Kreisbrandmeister René Wauro. „Wälder, Parks sowie Bereiche unter einzelnen Bäumen sollten gemieden werden.“ Bei Starkregen gilt: Überflutete Straßen, Unterführungen und Keller dürfen nicht betreten oder befahren werden. Schon geringe Wassermengen können Menschen mitreißen oder Fahrzeuge zum Aufschwimmen bringen.
Wichtig dabei auch: Die 112 ist die richtige Nummer für Notfälle. Einsätze werden priorisiert und Lagen, wo Menschen sich in Lebensgefahr befinden, zuerst abgearbeitet.
Nach dem Unwetter: Vorsichtig sein
Auch nach einem Unwetter ist Vorsicht geboten. Umgestürzte Bäume, beschädigte Gebäude oder herabgefallene Äste können weiterhin eine Gefahr darstellen. Schäden sollten dokumentiert und beschädigte Gebäude erst betreten werden, wenn keine Gefahr mehr besteht.
Aktuelle Warnungen erhalten Bürgerinnen und Bürger über die Warn-App NINA, Cell Broadcast und den Deutschen Wetterdienst sowie über das Radio und Fernsehen. Der Landkreis empfiehlt, sich im Ereignisfall ausschließlich auf Informationen offizieller Stellen zu verlassen.
Weitere Informationen zum Verhalten bei Unwettern und Starkregen sind unter www.bbk.bund.de/Unwetter zu finden. Unter www.kreis-unna.de/warnungen ist zudem ein Flyer zum Thema „Hochwasser“ zu finden. Darin ist eine Karte zu finden, die potentielle Hochwasserzonen und bei Starkregen gefährdete Gebiete ausweist. PK | PKU
Bildzeile: Umgestürzte Bäume und überflutete Keller sind auch im Kreis Unna auch keine Seltenheit wie das Foto aus Januar 2025 zeigt. Foto: Feuerwehren im Kreis Unna
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