Meldungsdatum: 28.07.2026

Kampfmittel muss entschärft werden: Kurzfristige Räumung in Eversburg am Mittwoch, 29. Juli

Bei routinemäßigen Sondierungsarbeiten auf dem Sportplatz der Integrierten Gesamtschule (IGS) Eversburg ist am Dienstag ein Teil von einem Kampfmittel gefunden worden, das nicht transportfähig ist und deshalb vom Kampfmittelbeseitigungsdienst entschärft werden muss. Hierfür ist eine kurzfristige Räumung der anliegenden Grundstücke erforderlich. 350 Personen in 198 Haushalten müssen deshalb ihre Wohnungen an diesem Mittwoch, 29. Juli, bis spätestens 8 Uhr verlassen haben. Eine Anlaufstelle für Betroffene steht ab 7.30 Uhr im Jugendzentrum Westwerk (Atterstraße 36, 49090 Osnabrück) zur Verfügung.

Unter der Nummer 0541 323-4490 ist ein Bürgertelefon eingerichtet, das heute bis 19 Uhr und am Mittwoch ab 7 Uhr besetzt ist. Wer einen Krankentransport benötigt, kann sich an die Nummer 0541 323-4455 wenden.

Weitere Infos werden unter www.osnabrueck.de/warnungen bereitgestellt. Dort finden sich auch eine Karte des Evakuierungsgebiets und eine Liste der betroffenen Adressen.

Neue Luftbildauswertungen hatten kürzlich ergeben, dass sich auf dem Gelände der IGS sogenannte Verdachtspunkte für Blindgänger befinden könnten. Diese wurden nun in den Sommerferien systematisch sondiert, also durch gezielte Bohrungen untersucht. Die Stadt Osnabrück gehört zu den wenigen deutschen Städten, die mögliche Verdachtspunkte regelmäßig und systematisch absuchen, unter anderem durch die Auswertung von Luftbildern.

Pressekontakt: Constantin Binder | Telefon 0541 323-4556 | E-Mail binder@osnabrueck.de


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Evakuierungsgebiet Eversburg 29. Juli 2026

©  Stadt Osnabrück
Evakuierungsgebiet Eversburg 29. Juli 2026

Zur Beseitigung eines Kampfmittels im Stadtteil Eversburg ist eine kurzfristige Räumung der anliegenden Grundstücke erforderlich. 350 Personen in 198 Haushalten müssen ihre Wohnungen am Mittwoch, 29. Juli, bis spätestens 8 Uhr verlassen haben.