Meldungsdatum: 29.07.2026
„Für Kinder ist der Schulweg ein wichtiger Schritt in die Selbstständigkeit. Gleichzeitig erleben sie den Straßenverkehr noch anders als Erwachsene. Sie lassen sich leichter ablenken, handeln oft spontan und können Gefahren noch nicht immer richtig einschätzen“, sagt Bürgermeister und Schuldezernent Dr. Maximilian Bieri. „Deshalb tragen wir alle Verantwortung, ihnen einen möglichst sicheren Start zu ermöglichen.“
Ein zentrales Element der Schulwegsicherheit sind die Schulwegpläne, die gemeinsam mit den Schulleitungen, Elternvertretungen, der Polizei sowie den zuständigen städtischen Fachstellen entwickelt wurden. Sie zeigen die sichersten Wege zur Schule, weisen auf geeignete Querungsstellen hin und empfehlen ampelgesicherte Übergänge sowie verkehrsärmere Straßen. Dabei gilt: Der sicherste Schulweg ist nicht immer der kürzeste. Ein kleiner Umweg kann oft deutlich mehr Sicherheit bieten.
Die Stadt bittet Eltern deshalb, den empfohlenen Schulweg bereits vor dem ersten Schultag mehrfach gemeinsam mit ihrem Kind abzulaufen und einzuüben. So lernen die Kinder, Gefahren frühzeitig zu erkennen, sichere Querungsstellen zu nutzen und sich im Straßenverkehr besser zu orientieren. „Kinder gewinnen Sicherheit nicht durch Erklärungen allein, sondern durch gemeinsames Üben. Wer den Schulweg regelmäßig zusammen geht, vermittelt seinem Kind Orientierung, Selbstvertrauen und die Fähigkeit, den Weg später eigenständig zu bewältigen“, betont Dr. Bieri. Die Schulwegpläne sind online einsehbar unter Schulen in Hanau.
Damit die Schulanfängerinnen und Schulanfänger von allen Verkehrsteilnehmenden besser wahrgenommen werden, macht die Stadt außerdem mit Straßenbannern auf den Schulbeginn aufmerksam. Zusätzlich erhalten die Kinder gut sichtbare Sicherheitsmützen.
Auch an die Autofahrerinnen und Autofahrer richtet der Schuldezernent einen Appell: „Bitte fahren Sie gerade in den ersten Schulwochen besonders aufmerksam und vorausschauend. Kinder reagieren häufig unvorhersehbar. Wer seine Geschwindigkeit anpasst und Rücksicht nimmt, kann entscheidend dazu beitragen, Unfälle zu vermeiden.“
Eltern, die ihr Kind mit dem Auto zur Schule bringen müssen, bittet die Stadt, die, wenn vorhanden, eingerichteten Hol- und Bringzonen zu nutzen. Diese Zonen gibt es schon an fünf Hanauer Grundschulen: Anne-Frank-Schule, August-Gaul-Schule, Gebeschusschule, Robinsonschule und Theodor-Heuss-Schule. Diese helfen dabei, die Verkehrssituation vor den Schulen zu entzerren und gefährliche Situationen unmittelbar vor den Schultoren zu vermeiden. Wichtig ist grundsätzlich, dass Kinder möglichst auf der Gehwegseite und wenn möglich, auf der Straßenseite aussteigen, auf der sich die Schule befindet.
Für Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Klassen steht darüber hinaus die Mobile Jugendverkehrsschule zur Verfügung. In dieser lernen die Kinder praxisnah sicheres Verhalten im Straßenverkehr und bereiten sich auf das Radfahren im öffentlichen Verkehrsraum vor. Ergänzend werden Informationsveranstaltungen für Eltern zum Thema „Kinder als Radfahrer“ angeboten. Informationen dazu gibt es in den Sekretariaten der Grundschulen.
„Unser Ziel ist, dass alle Hanauer Kinder ihren Schulweg mit einem guten Gefühl antreten und ihn Schritt für Schritt selbstständig meistern können. Dafür brauchen wir rücksichtsvolle Verkehrsteilnehmende, engagierte Eltern und eine gute Zusammenarbeit aller Beteiligten“, so Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri.
Pressekontakt: Julia Oppenländer, E-Mail: oeffentlichkeitsarbeit@hanau.de
Damit die Erstklässlerinnen und Erstklässler sicher an ihrer Schule ankommen, setzt die Stadt Hanau auch in diesem Jahr gemeinsam mit Schulen, Polizei und weiteren Partnern auf vielfältige Maßnahmen zur Schulwegsicherheit.
Ein zentrales Element der Schulwegsicherheit sind die Schulwegpläne, die gemeinsam mit den Schulleitungen, Elternvertretungen, der Polizei sowie den zuständigen städtischen Fachstellen entwickelt wurden. Hier ein Ausschnitt aus dem Schulwegeplan für die Heinrich-Heine-Schule.
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