Meldungsdatum: 17.08.2026
Arbeit eröffnet Möglichkeiten zum Spracherwerb und sichert zugleich das Einkommen für Menschen mit Einwanderungsgeschichte. Für Unternehmen bietet sich zudem eine Chance, dem Arbeitskräftemangel entgegenzuwirken. „Wir wollen wissen, welche Stärken und Schwächen es dabei gibt und Lösungen für den Kreis Soest entwickeln, die die Bedarfe von Arbeitgebern und Arbeitnehmern gleichermaßen berücksichtigen“, sagt Michaela Heinisch, Koordinatorin des Kommunalen Integrationsmanagements (KIM) im KI. Die Umfrage basiert auf der Landesinitiative NRW.integrativ.
Zur Teilnahme aufgerufen sind sowohl Unternehmen als auch Beschäftigte. Die Teilnahme an der Online-Befragung, die unter www.kreis-soest.de/kim zu finden ist, dauert ca. fünf Minuten und ist bis einschließlich 4. Oktober möglich.
„Wir erhoffen uns herauszufinden, welche Erfolgsfaktoren es dafür gibt, dass Menschen mit Einwanderungsgeschichte gut im Job ankommen“, nennt KI-Leiter Holger Schubert ein Ziel der Umfrage.
Was hat Ihnen geholfen, im Job zu bleiben? Welche Unterstützung hätte Ihnen geholfen? Oder aber auch: Falls das Arbeitsverhältnis beendet wurde: Was waren die Hauptgründe? Zu allen Fragen gibt es neben Multiple-Choice-Antwortmöglichkeiten auch Freitextfelder, um Erfahrungen zu schildern.
Die Ausrichtung auf die Potenziale jedes Menschen einerseits und auf die lokale Wirtschaft andererseits bildet eine entscheidende Grundlage für eine erfolgreiche und nachhaltige Arbeitsmarktintegration für alle Menschen. Bei der Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Einwanderungsgeschichte gibt es ausländer- und arbeitsrechtliche Besonderheiten, die nicht allen Beteiligten bewusst sind und somit die Integration verkomplizieren können. Das KI erhofft sich, durch die Befragung detailliertere Erkenntnisse zu erlangen und durch langfristige Lösungen eine Verbesserung für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Unternehmen und Behörden zu ermöglichen.
Weitere Informationen gibt es im Kommunalen Integrationsmanagement des KI per E-Mail an KIM@Kreis-Soest.de oder telefonisch bei Linda Kratzel unter der Rufnummer 02921/30-3879, Deborah Scheer unter 02921/30-3702 und Michaela Heinisch unter 02921/30-2750.
Hintergrund: NRW.integrativ
Die Landesinitiative „NRW.integrativ“ widmet sich seit Herbst 2024 dem Thema der Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Einwanderungsgeschichte. Dabei verfolgt es einen doppelten Ansatz: Die Initiative begleitet Menschen individuell und bietet Unternehmen maßgeschneiderte Unterstützung, um geflüchteten und neu eingewanderten Menschen den Weg in den Arbeitsmarkt zu erleichtern und Chancen zu eröffnen. NRW.integrativ ergänzt insofern das bereits seit 2020 bestehende Landesförderprogramm KIM um den Schwerpunkt der Arbeitsmarktintegration.
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Pressekontakt: Pressestelle, Birgit Kalle, Telefon 02921/303200
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Welche Erfolgsfaktoren gibt es dafür, dass Menschen mit Einwanderungsgeschichte gut im Job ankommen? Das möchte das Kommunale Integrationszentrum (KI) Kreis Soest wissen und startet deshalb eine Online-Umfrage. Für die Teilnahme werben KI-Leiter Holger Schubert und Michaela Heinisch, Koordinatorin des Kommunalen Integrationsmanagements (KIM) im KI. Mitmachen können sowohl Unternehmen als auch Beschäftigte. Foto: Susanne Schulte-Nölle/ Kreis Soest
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