Meldungsdatum: 30.07.2026
Die erste Alarmierung erfolgte am Mittwoch um 16.07 Uhr. Da sich das Feuer bis an den Tierpark Alte Fasanerie auf Hanauer Stadtgebiet ausbreitete, waren auch Einsatzkräfte der Feuerwehr Hanau im Einsatz, um das Gelände zu kontrollieren und ein Übergreifen der Flammen zu verhindern. Verletzt wurde niemand.
„Der Einsatz macht deutlich, wie schnell sich ein Feuer bei den derzeitigen Bedingungen ausbreiten kann. Jeder Einzelne trägt Verantwortung dafür, Brände gar nicht erst entstehen zu lassen“, sagt Stadträtin Hemsley.
Die Stadt Hanau erinnert deshalb daran, dass Grillen und Lagerfeuer in öffentlichen Anlagen grundsätzlich verboten sind. Das gilt auch für das Mainufer. Die beiden ausgewiesenen Grillplätze an der Klosterruine Wolfgang und an der Barbarossaquelle werden in den Sommermonaten wegen der hohen Waldbrandgefahr nicht vergeben. Bereits ein kleiner Funke, eine glimmende Zigarette oder nicht vollständig abgelöschte Grillkohle können ausreichen, um trockene Vegetation in Brand zu setzen.
Um Waldbrände möglichst zu verhindern, setzt Hanau auf eine Kombination aus Aufklärung, Kontrollen und moderner Technik. Stadtpolizei und anlassbezogen die Reiterstaffel der Landespolizei zeigen verstärkt Präsenz in den Waldgebieten und sprechen Erholungssuchende gezielt auf die Gefahren an. Die Feuerwehr Hanau hat mit dem Löschroboter „Magirus Wolf R1“ eine bundesweit beachtete Spezialtechnik, die insbesondere bei Vegetationsbränden in schwer zugänglichem Gelände eingesetzt werden kann. Ergänzend hat der städtische Eigenbetrieb Hanau Infrastruktur Service (HIS) an sensiblen Stellen neue Warnschilder mit dem Hinweis „Rauchen, Grillen und offenes Feuer strengstens verboten“ angebracht.
Besonders herausfordernd war der Einsatz, der mit Nachlöscharbeiten bis zum heutigen Donnerstag andauert (Stand 14.30 Uhr sind noch fünf Einsatzkräfte mit Kreisregner-System vor Ort), wegen der dichten Vegetation und der großen Hitze sowie Funkenflug. In dem Waldgebiet gibt es keine Hydranten, das Löschwasser wurde mit Großtanklöschfahrzeuge an die Brandstellen gebracht.
„Ich appelliere an alle Bürgerinnen und Bürger, die geltenden Verbote zu beachten und verdächtige Rauchentwicklungen oder Brände umgehend über den Notruf 112 zu melden. So kann jeder dazu beitragen, den Stadtwald und die Menschen, die dort unterwegs sind, zu schützen“, so Stadträtin Isabelle Hemsley.
Pressekontakt: Dominik Kuhn, Telefon 06181 / 3000 6069
Um Waldbrände möglichst zu verhindern, setzt Hanau auf eine Kombination aus Aufklärung, Kontrollen und moderner Technik. Die Feuerwehr Hanau hat mit dem Löschroboter „Magirus Wolf R1“ eine bundesweit beachtete Spezialtechnik, die insbesondere bei Vegetationsbränden in schwer zugänglichem Gelände eingesetzt werden kann. Dieses Foto entstand bei der Vorführung des Systems, nicht bei einem Einsatz.
Um Waldbrände möglichst zu verhindern, setzt Hanau auf eine Kombination aus Aufklärung, Kontrollen und moderner Technik. Die Feuerwehr Hanau hat mit dem Löschroboter „Magirus Wolf R1“ eine bundesweit beachtete Spezialtechnik, die insbesondere bei Vegetationsbränden in schwer zugänglichem Gelände eingesetzt werden kann. Dieses Foto entstand bei einem Einsatz Ende Juni, als die Hanauer Feuerwehr in Rheinland-Pfalz unterstützte.
Hanau setzt auf eine Kombination aus Aufklärung, Kontrollen und moderner Technik, um Waldbrände möglichst zu verhindern. Der städtische Eigenbetrieb Hanau Infrastruktur Service (HIS) hat an sensiblen Stellen Warnschilder angebracht.
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