Meldungsdatum: 04.08.2026
Der Weg war zuvor durch starken Bewuchs eines angrenzenden Privatgrundstücks so eingeengt, dass auf dem hier verlaufenden Schulweg Fußgängerinnen und Fußgänger teilweise auf die Fahrbahn ausweichen mussten. Im Zuge geplanter Arbeiten, den Gehweg freizuschneiden, stellten Mitarbeitende des städtischen Eigenbetriebs Hanau Infrastruktur Service (HIS) an Eichen auf dem Privatgrundstück Nester des Eichenprozessionsspinners fest. Die Arbeiten wurden daraufhin aus Sicherheitsgründen unterbrochen und der Weg gesperrt. Eine Umleitung ist nicht ausgeschildert.
Nach der Entfernung der Nester und dem anschließenden Freischneiden des Gehwegs durch den Grundstückseigentümer wird die Sperrung wieder aufgehoben.
Weitere Verkehrsmeldungen für das Hanauer Stadtgebiet sind zu finden unter: https://www.hanau.de/aktuelles/verkehrsmeldungen.
Hintergrund Eichenprozessionsspinner
Die Raupen des Eichenprozessionsspinners verpuppen sich in der Regel Ende Juni beziehungsweise Anfang Juli. Auch danach enthalten die Nester oftmals über Monate, teilweise sogar Jahre noch feine Brennhaare, die bei Berührung oder Aufwirbelung Hautreizungen, Juckreiz oder Atemwegsbeschwerden verursachen können. Aus diesem Grund sollten Nester grundsätzlich nicht berührt und ausschließlich durch Fachfirmen entfernt werden.
Pressekontakt: Julia Oppenländer, E-Mail: oeffentlichkeitsarbeit@hanau.de
Die Stadt Hanau setzt jedes Jahr auf eine frühzeitige und gezielte Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners, des Raupen zwischen April und Mai schlüpfen und sich dann Ende Juni beziehungsweise Anfang Juli verpuppen. Im Zuge geplanter Arbeiten, den Gehweg in der Ernst-Barthel-Straße freizuschneiden, wurden an Eichen auf einem Privatgrundstück nun Nester des Eichenprozessionsspinners festgestellt und der Gehweg daraufhin bis auf Weiteres gesperrt.
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