Meldungsdatum: 03.08.2026
Dr. med. Thomas Sobanski ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie. Darüber hinaus verfügt er über das Zertifikat Gerontopsychiatrie und -psychotherapie. Zuletzt leitete er als Chefarzt die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin an den THÜRINGEN-Kliniken „Georgius Agricola“ in Saalfeld. Stationen seiner beruflichen Laufbahn führten ihn unter anderem an die Universitäten Würzburg, Bonn, Freiburg, Berlin und Jena. Zu den klinischen Schwerpunkten von Dr. Sobanski zählten zunächst die Behandlung von Psychosen, später die Psychopharmakologie und Schlafforschung. In den letzten Jahren widmete er sich insbesondere der strukturellen und funktionellen Bildgebung bei Angststörungen, Zwangserkrankungen und Depressionen. Als ausgewiesener Verhaltenstherapeut ergänzt er seine Expertise durch eine tiefenpsychologische Ausbildung und ein ausgeprägtes Interesse an systemischen Therapieansätzen.
„Mit Dr. Sobanski gewinnen wir einen ausgewiesenen Experten, der umfassende klinische Erfahrung und wissenschaftliche Expertise miteinander verbindet“, erklärt Geschäftsführer Stefan Gröger. „Wir freuen uns sehr, ihn am Klinikum Hanau willkommen zu heißen, und sind überzeugt, dass er wichtige Impulse für die weitere Entwicklung unserer Klinik setzen wird.“
Auch der Hanauer Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzende des Klinikums, Dr. Maximilian Bieri, begrüßt die Neubesetzung: „Die Psychiatrie und Psychotherapie ist ein zentraler Bestandteil der Gesundheitsversorgung in Hanau und der Region. Mit Dr. Thomas Sobanski übernimmt ein erfahrener Mediziner die Verantwortung für diesen wichtigen Bereich. Ich wünsche ihm für seine neue Aufgabe am Klinikum Hanau viel Erfolg.“
Gleichzeitig verabschiedet das Klinikum Hanau zum 1. August 2026 PD Dr. med. Thomas Schillen, der die Klinik über 22 Jahre hinweg mit großem Engagement, hoher fachlicher Kompetenz und vorausschauendem Handeln geprägt hat. Von 2005 bis 2010 engagierte er sich außerdem als Stellvertretender Ärztlicher Direktor für die Entwicklung des gesamten Klinikums und den Erhalt der kommunalen Trägerschaft. Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie entwickelte sich unter seiner Leitung kontinuierlich weiter und setzte wichtige Impulse für die moderne psychiatrische Versorgung in der Region und darüber hinaus. „PD Dr. Schillen hat die Klinik entscheidend geprägt und mit seiner Innovationskraft wichtige Grundlagen für die Zukunft geschaffen“, würdigt Stefan Gröger. „Für seinen langjährigen Einsatz und die vertrauensvolle Zusammenarbeit danken wir ihm herzlich.“
Seine Expertise wird der Klinik jedoch auch künftig erhalten bleiben: Als Berater wird er das Klinikum weiterhin begleiten.
Ein besonderes Vermächtnis seiner Tätigkeit ist das sogenannte Hanauer Modell, das die Strukturen der Klinik grundlegend verändert und an die Bedarfe der Patienten angepasst hat. Ein sehr umfangreiches ambulantes Behandlungsangebot erlaubt es vielen Patientinnen und Patienten, auch bei schwerer psychischer Erkrankung in ihrem sozialen Umfeld zu verbleiben und eine tägliche ambulante Behandlung wie bei Aufnahme auf einer Station zu erhalten.
Mit diesem innovativen Behandlungskonzept hat PD Dr. med. Thomas Schillen zur Entwicklung einer modernen psychiatrischen Versorgung beigetragen. Das Hanauer Modell hat über die Region hinaus Aufmerksamkeit erlangt und wurde 2023 in die Empfehlungen der Regierungskommission aufgenommen. Diese empfiehlt, entsprechende Behandlungsangebote bundesweit an psychiatrischen Kliniken zu etablieren. „Ohne das großartige Engagement von fast 200 Mitarbeitenden wäre die erfolgreiche Entwicklung der Klinik nicht möglich gewesen. Deshalb freut es mich besonders, dass sich Dr. Sobanski aus seinem großen Interesse am Hanauer Modell und der Klinik heraus für den Wechsel nach Hanau entschieden hat“, so Schillen.
Pressekontakt: Dominik Kuhn, Telefon 06181 / 3000 6069
Auf dem Bild zu sehen (v.l.n.r.): Stefan Gröger, Geschäftsführer des Klinikums Hanau, Dr. med. Thomas Sobanski, neuer Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Klinikum Hanau und der bisherige Chefarzt der Klinik, PD Dr. med. Thomas Schillen.
Über das Klinikum Das Klinikum Hanau ist ein Krankenhaus der höchsten Versorgungsstufe und akademisches Lehrkrankenhaus der Goethe-Universität Frankfurt am Main mit zertifiziertem Ausbildungszentrum. In 14 Kliniken, drei Instituten und der zentralen Notaufnahme werden jährlich rund 90.000 Patienten ambulant und stationär versorgt. 1.800 Mitarbeiter setzen sich täglich mit moderner medizintechnischer Ausstattung für Patienten aus einem Einzugsgebiet mit 400.000 Einwohnern ein. Als Perinatalzentrum Level 1 bietet das Klinikum die optimale Versorgung für Früh- und Neugeborene und ist mit einer Vielzahl an zertifizierten Zentren diagnostisch auf hohem Niveau. Im einzigen zertifizierten Klinik-Tumorzentrum (DKG) des Main-Kinzig-Kreises werden Patienten aus den Bereichen Darmkrebs, Pankreaskrebs, gynäkologische Onkologie, Brustkrebs sowie Leukämien und Lymphome allumfassend betreut. Die zertifizierte Stroke Unit für die optimale Versorgung von Schlaganfallpatienten, das von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) zertifizierte regionale Traumazentrum, das von der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) zertifizierte Adipositaszentrum für krankhaft übergewichtige Patienten, das zertifizierte Gefäßzentrum und das von der Deutschen Diabetes Gesellschaft zertifizierte Zentrum für Kinderdiabetes runden das Angebot ab. Zudem bietet das Klinikum mit einem Schilddrüsenzentrum und einem Endometriosezentrum eine wohnortnahe Anlaufstelle für Betroffene. Das Klinikum befindet sich in öffentlicher Trägerschaft der Stadt Hanau. Mehr Infos online: www.klinikum-hanau.de
Klinikum Hanau GmbH
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Leimenstraße 20
63450 Hanau
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