Meldungsdatum: 31.08.2026
„Wie spreche ich Eltern an, bei denen ich eine Suchterkrankung vermute?“ – dieser schwierigen Frage müssen sich noch immer viele Fachkräfte in Kinder-, Jugend- und Gesundheitseinrichtungen sowie Schulen stellen.
Der diesjährige Aktionstag Sucht steht daher unter dem Motto „Umgang mit suchtauffälligen Eltern“ und findet am Freitag, den 13. November von 9-15 Uhr im Kreishaus Meschede statt. Ziel ist es, suchtbedingte Verhaltensauffälligkeiten bei Eltern besser zu erkennen und betroffenen Familien und deren Kindern noch gezielter Unterstützung anbieten zu können.
„Ich freue mich, dass wir das vierte Jahr in Folge den Aktionstag Sucht anbieten können. Unser Ziel ist es, Fachkräften und Ehrenamtlichen, die in ihrem beruflichen Alltag mit Kindern, Jugendlichen und Familien arbeiten, Methoden und Ansätze zur besseren Unterstützung suchtbetroffener Familien aufzuzeigen“, so Samira Sommer von der Arbeitsgruppe Sucht und Substitution des Gemeindepsychiatrischen Verbundes.
Folgende Vorträge werden gehalten: "Was ist Sucht?" (Dr. R. Holzbach, Chefarzt Klinikum Hochsauerland), und „Motivierende Gesprächsführung“ (S. Kühnhold, Chefarzt LWL-Kliniken Warstein und Lippstadt). Dazwischen berichten Mitarbeitende des LWL-Klinikums Marsberg darüber, wie eine qualifizierte Entgiftung von illegalen Drogen auf einer Station aussieht.
Drei Workshops runden das Angebot ab:
Workshop 1: Ansprache von Betroffenen - Mitglieder der AG Sucht & Substitution
Workshop 2: Einblicke in Suchtprävention - Dietmar Fegler, Fachkraft Gesundheitsprävention, Gesundheitsamt HSK
Workshop 3: Angehörige im Schatten der Sucht - Annabelle Schickentanz, Diplom-Sozialarbeiterin, Autorin und Jens Flassbeck, Psychologischer Psychotherapeut, Fachbuchautor
Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung via e-Termin unter www.etermin.net/HSK-Buergerservice/serviceid/677225?noinitscroll=1 ist notwendig.
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