Meldungsdatum: 03.09.2026
Bei dem Austausch ging es bewusst nicht darum, ein fertiges Konzept für alle Dörfer zu entwickeln. Vielmehr standen gute Beispiele aus der Praxis, Erfahrungen aus anderen Kommunen und die Frage im Mittelpunkt: Was kann vor Ort funktionieren und auf die eigene Situation übertragen werden? Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer tauschten sich aus, wie (Neu-)Bürgerinnen und -Bürger angesprochen und besser in das Dorfleben eingebunden werden können. Auch die Bedeutung von Begegnungsangeboten, guter Nachbarschaft und gegenseitiger Unterstützung wurde diskutiert.
Moderiert wurde die Veranstaltung von Petra Prosoparis vom bundesweiten Netzwerk „Zukunftsraum Demografie“. Als Prozessbegleiterin für Beteiligungs- und Demografieprozesse unterstützt sie Kommunen dabei, Menschen für gemeinschaftliches Engagement zu gewinnen und Zukunft gemeinsam zu gestalten. Sie stellte bewährte Beispiele vor, hilfreiche Gelingensbedingungen und erste Ideen, wie Begegnung gefördert und Beteiligungsprozesse im Dorf angestoßen werden können.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Mikroförderung des Projekts „Zukunftsraum kommunale Demografiegestaltung“. Die Dörfer können diese finanzielle Förderung gemeinsam mit ihrer Kommune beantragen. Projekte zur Gestaltung des demografischen Wandels können so unterstützt und professionell begleitet werden. Damit bietet sie insbesondere kleineren Initiativen und örtlichen Akteuren die Möglichkeit, Ideen gemeinsam weiterzuentwickeln und ins konkrete Handeln zu kommen. Die Veranstaltung des Kreises Soest wurde ebenfalls über die Mikroförderung finanziert.
„Ich freue mich, dass die Veranstaltung so gut angenommen worden ist. Der Austausch bot den Ortsvorsteherinnen und Ortsvorstehern eine wertvolle Gelegenheit, sich zu vernetzen und neue Perspektiven für ihre Dörfer zu gewinnen“, freut sich Susanne Bracht aus dem Dezernat Regionalentwicklung, die den Workshop organisiert hatte.
Und der Austausch geht weiter: Am Dienstag, 6. Oktober findet eine zweite Veranstaltung mit demselben Schwerpunkt statt. Damit erhalten weitere Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher die Gelegenheit, sich über erfolgreiche Ansätze auszutauschen und gemeinsam Ideen für lebendige und zukunftsfähige Dörfer im Kreis Soest zu entwickeln. Anmeldungen sind noch bis zum 16. September per E-Mail an susanne.bracht@kreis-soest.de möglich. Sollten sich mehr Personen anmelden als Plätze vorhanden sind, entscheidet das Los.
Dieser Meldung sind mehrere Fotos zugeordnet!
Pressekontakt: Pressestelle, Hannah Osterhoff, Telefon 02921/30-3733
Die im Presse-Service zum Download angebotenen Fotos dürfen nur mit Fotonachweis und gemeinsam mit der Pressemitteilung oder dem Thema verwendet werden, in deren Zusammenhang sie veröffentlicht wurden. Eine gesonderte Verwendung der Fotos ist nicht gestattet. Bei Ausstellungen ist die Reproduktion nur im Rahmen der aktuellen Berichterstattung zur Ausstellung erlaubt. Bei einer anderweiten Nutzung sind Sie verpflichtet, selbstständig die Fragen des Nutzungsrechts zu klären.
Freuten sich über das große Interesse (v. l.): Petra Prosoparis (Prozessbegleiterin „Zukunftsraum Demografie"), Marius Hansbuer (Sachgebietsleitung Pflegeplanung und Alter), Susanne Bracht (Veranstaltungsorganisatorin, Dezernat Regionalentwicklung) und Julian Schmidt (Abteilungsleitung Planung und Entwicklung). Foto: Hannah Osterhoff/ Kreis Soest
22 Ortsvorstehrinnen und Ortsvorsteher aus dem Kreis Soest diskutierten während der Veranstaltung über die verschiedenen Herausforderungen in ihren Dörfern und tauschten sich über Projektideen aus. Foto: Hannah Osterhoff/ Kreis Soest
Die Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher erhielten vielfältige Impulse für die Dorfentwicklung. Foto: Hannah Osterhoff/ Kreis Soest
Sämtliche Texte und Fotos können unter Angabe der Quelle frei veröffentlicht werden, Belegexemplare sind willkommen.
Die Pressestelle " Kreis Soest" ist Mitglied bei presse-service.de [ www.presse-service.de]. Dort können Sie Mitteilungen weiterer Pressestellen recherchieren und als RSS-Feed oder E-Mail abonnieren.
Die Kreisverwaltung Soest im Überblick:
Die Kreisverwaltung Soest mit rund 1.600 Bediensteten arbeitet für rund 300.000 Einwohnerinnen und Einwohner im Kreisgebiet. Mit dem Kreistag ist sie Teil der kommunalen Selbstverwaltung und nimmt Aufgaben in vielen Bereichen wie Bildung, Jugend, Gesundheits- und Verbraucherschutz, Bau, Kataster, Straßen, Umwelt, Soziales und Gefahrenabwehr war. Sie betreibt den Rettungsdienst, zwei Zulassungsstellen, drei berufsbildende Schulen, sechs Förderschulen, eine Heilpädagogische Kindertagesstätte, ein Archiv sowie ein Medienzentrum. Außerdem ist sie an der Entsorgungswirtschaft Soest GmbH, der Wirtschaftsförderung Kreis Soest GmbH und weiteren Einrichtungen beteiligt. Der Kreistag gestaltet und kontrolliert mit seinen Mitgliedern die Aufgabenwahrnehmung.