Meldungsdatum: 31.08.2026
Einmal im Jahr treffen sich Liebhaber alter Videospiele zu einer großen Retro-Gaming-Party in der Stadtbibliothek, um gemeinsam Retro-Games zu spielen, Videospielmusik zu hören und sich in Vorträgen auszutauschen und kreativ auszuprobieren. Für den originalgetreuen Spielgenuss werden alte Röhrenfernseher zusammengetragen und zahlreiche Spiele- und Konsolenklassiker und seltene Geräte bereitgestellt: NES, Super Nintendo, Game Boy, Playstation 1 und viele mehr sowie alte Windows-Computer. Wer sich im Zocken gerne misst, kann an einem Gaming-Contest teilnehmen. Bei einem Gaming-Quiz wird das Nerd-Wissen auf die Probe gestellt.
Das Programm am Abend:
Livemusik:
Tom Woxom
Tom Woxom spielt Konsolenmusik. Brachial, druckvoll, Music aus Konsolen, Heimcomputern - aus 8-Bit Maschinen. Er kombiniert simpel schöne Wellenformen, mit Sample-Beats aus dem Commodore Amiga, Sounds aus dem legendären C64 und dem Gameboy Classic. Mono. Schillernde Arppegios, LoFi-Beats und -Bass, formt er zu Electrotracks für die Tanzfläche. Seit 2009 hat er in Deutschland und Europa live die Tanzböden mit seinem technoiden Electrosound gefüllt.
Tattoo-Künstlerinnen:
Erstmals kann man seine Liebe für Games beim Retro Gaming Abend direkt auf seiner Haut verewigen. Drei Tattookünstlerinnen bereiten kleine Gaming-Designs vor, die spontan ausgewählt und direkt gestochen werden können.
Lisa Gegelmann: Lisas Stil zeichnet sich durch feine Linien und sanfte Schattierungen aus. In Ihrem Repertoire finden sich sowohl realistische Motive als auch zarte Fineline-Tattoos oder abstraktere Formen.
Julia Fritz: Julias Tattoos haben häufig einen Bezug zu Fantasy- oder Tierwelten. Ihr Stil ist eine Mischung aus realistisch und illustrativ mit klaren Kontrasten.
Yuliia Herasymenko: Yuliias Arbeiten zeichnen sich durch ihren großen Detailreichtum und weiche Schattierungen aus. Vor allem Motive im Mikrorealismus und Finleine-Stil finden sich in ihrem Portfolio wieder.
Vorträge:
Nicolas Hoberg: „Warum töte ich meine Sims?“ - Gaming-Fragen psychologisch beantwortet
Nicolas Hoberg ist ein deutscher Psychologe. Als Co-Founder und Geschäftsführer von Behind The Screens bietet er psychologische Beratung und Fortbildungen für Institutionen aus Politik, Bildung, Gesundheit und der Videospielbranche an. Als einer der ModeratorInnen des über 100 Episoden umfassenden Wissenschaftspodcasts Behind The Screens ist er darüber hinaus als Dozent an zahlreichen deutschen Hochschulen tätig und lehrt dort junge SpielentwicklerInnen die Psychologie des Game Designs.
In diesem Vortrag geht er der Frage nach, die viele Spieler sich schonmal gestellt haben: Warum töte ich meine Sims? Warum führen wir Konsolenkriege? Warum horte ich alle meine Heiltränke? Warum kaufe ich Games, die ich nie spiele? Das Publikum darf dabei entscheiden, zu welchen Fragen Hoberg psychologische Erkenntnisse teilen soll.
Aktionen:
Kinderschminken: Einmal den Schnäuzer von Super Mario tragen, oder das Diadem von Prinzessin Zelda seine Stirn zieren lassen? Dank Kinderschminken (nicht nur für Kinder) wird der Traum für einen Abend wahr.
Bügelperlen-Station: Aus Bügelperlen lassen sich perfekt die Pixelgrafiken alter Videospiele nachbauen und als schönes Mitbringsel direkt bügeln.
Gaming-Wettbewerb: Wer bedient Steuerkreuz und Buttons am besten? Auf großem Bildschirm darf mitgefiebert werden, wer den ersten Platz macht und einen Preis erhält, der Gamer-Herzen höherschlagen lässt.
Gaming-Quiz: Wer hat am meisten Nerd-Wissen angehäuft und kann die kniffligen Fragen beantworten?
Der Eintritt ist frei. Es ist keine Anmeldung nötig.
Pressekontakt: Michael Meyer | E-Mail: meyer.mi@osnabrueck.de | Telefon: 0541 323 4116
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