Meldungsdatum: 31.08.2026

Gedenken an Menschen, die sich selbst getötet haben

Der Freundes- und Förderkreis des Krisenzentrums Dortmund lädt zum Internationalen Tag der Suizidprävention in das Stadewäldchen ein

Am „Gedenkort für Opfer eines Suizids" im Dortmunder Stadewäldchen möchten der Freundes- und Förderkreis und das Team des Krisenzentrums Dortmund am Donnerstag, 10. September, wieder an Töchter, Söhne, Verwandte und Freunde erinnern, die sich selbst getötet haben.

Im Rahmen einer musikalisch untermalten Gedenkfeier tragen die Organisatoren das verbreitete und oft tabuisierte Phänomen der Selbsttötung in die Öffentlichkeit. „Wir dürfen sie nicht vergessen, die Menschen, die in verzweifelten Situationen durch eigene Entscheidung aus dem Leben geschieden sind. Und wir müssen das Mögliche tun, um denen zu helfen, die in ihrer scheinbar ausweglosen Situation in eine suizidale Krise geraten“, heißt es in der Einladung.

Die Veranstaltung zum Internationalen Tag der Suizidprävention beginnt um 17 Uhr mit einer kurzen Ansprache und einem Beitrag aus der Sicht der Krankenhausseelsorge. Anschließend legen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Erinnerung an die Opfer jeweils eine Rose an den Baum des Gedenkens und haben dann auch Gelegenheit zum Gedankenaustausch.

Für die Hinterbliebenen sind das öffentliche Gedenken und die Enttabuisierung von Suizidalität für die Bewältigung ihrer Trauer wichtig und hilfreich.

Getragen wird die Veranstaltung neben dem Krisenzentrum Dortmund auch durch die Gesprächsgruppe „Hinterbliebene nach Suizid“, den Freundes- und Förderkreis Krisenzentrum sowie die Knappschaft Kliniken Westfalen.