Meldungsdatum: 03.09.2026

Über 4,5 Millionen Euro für neuen Wohnraum in Recklinghausen-Süd

Landrat Bodo Klimpel übergibt Förderbescheid an Kirchengemeinde und Diakonie

Oftmals sind es Investoren, die neuen geförderten Wohnraum in den Städten schaffen. In Recklinghausen-Süd bauen bald Kirche und Diakonie: Insgesamt 32 neue Wohneinheiten, ein Begegnungs- und ein Beratungsraum werden in zwei Gebäuden an der Bochumer Straße/Magdalenenstraße entstehen. Dabei wird ein Bestandsgebäude saniert, das Nebengebäude abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Finanzielle Unterstützung gibt es vom Kreis Recklinghausen. Im Rahmen der Wohnraumförderung fördert der Kreis mit insgesamt über 4,5 Millionen Euro. Die offiziellen Förderbescheide übergab Landrat Bodo Klimpel am Mittwoch, 2. September, bei einem Termin vor Ort.

„Bezahlbaren Wohnraum schaffen ist eine der wichtigsten Aufgaben unserer Zeit. In diesem Fall umfasst der soziale Wohnungsbau ein besonderes Konzept. Neben Mietwohnungen wird auch ein betreutes Wohnen für wohnungslose oder von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen geschaffen, die dort so gestärkt werden sollen, dass sie zukünftig wieder in einer eigenen Wohnung leben können“, erklärt Landrat Bodo Klimpel.

Die Evangelische Kirchengemeinde Recklinghausen-Süd ersetzt ihr ehemaliges Gemeindehaus durch einen Neubau. Dort entstehen auf einer Gesamtfläche von 870 m² insgesamt 23 Apartments mit jeweils 35 bis 42 m². Der Kreis fördert den Umbau mit 2,95 Millionen Euro.

Im bestehenden Nebengebäude an der Bochumer Str. 165 wird die Diakonie tätig. Auf etwa 450 m² entstehen über vier Stockwerke neun Wohneinheiten, diakonische Beratungsräumlichkeiten sowie ein Begegnungsraum. Die Wohnungsgrößen liegen zwischen 32 und 43 m², die Förderung des Kreises bei knapp 1,6 Millionen Euro.

Insgesamt werden mit Fördergeldern und Eigenkapital von Kirchengemeinde und Diakonie knapp 6,2 Millionen Euro in die Gesamtmaßnahme investiert.

Projekt seit 2017 in der Planung
Seit 2017 planen die Evangelische Kirchengemeinde und das Diakonische Werk die Neugestaltung des Areals. „Es hat viele Gespräche und einen langen Atem benötigt, das Projekt umzusetzen. Aber heute stehen wir hier stolz und freuen uns, den Stadtteil Recklinghausen-Süd mit den dort lebenden Menschen zu stärken“, sagt Superintendentin Saskia Karpenstein. „Unser Dank gilt allen beteiligten Stellen, die dazu beigetragen haben, dass diese Idee nun Wirklichkeit werden kann.“

Die beschriebenen Angebote richten sich an Wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen, die mit unterschiedlichem Begleitungs- und Unterstützungsbedarf in der Häuslichkeit wohnen, leben und begleitet werden. Es werden vorwiegend ehemalige wohnungslose Erwachsene betreut, die bereit sind, sich regelmäßig bedarfsorientiert sozialpädagogisch begleiten zu lassen. Ziel ist, dass die Bewohner und MieterInnen ein möglichst selbstbestimmtes, individuelles und strukturiertes Leben führen können.

 

Kontakt: Öffentlichkeitsarbeit, Lena Heimers, Telefon: 02361/53-4712, E-Mail: l.heimers@kreis-re.de


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Förderbescheid-Übergabe Kirche und Diakonie

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Förderbescheid-Übergabe Kirche und Diakonie

Sie freuen sich über die Umsetzung des Projektes: (v. l.) Superintendentin Saskia Karpenstein, Michael Settgast (Geschäftsführender Vorstand / Diakonisches Werk in Recklinghausen e.V.),Hannelore Klippel (Kreissynodalvorstand des Kirchenkreises), Bürgermeister Axel Tschersich, Landrat Bodo Klimpel, Pfarrer Martin Janus, Pfarrer Heinz-Jürgen Roch, Markus Just (Bereichsleitung Soziale Hilfe und Teilhabe / Diakonisches Werk in Recklinghausen e.V., stellvertetende Landrätin Elvira Aulich und Christian Aulich, Ressortleiter Wohnungswesen beim Kreis Recklinghausen.


Förderbescheid-Übergabe Kirche und Diakonie

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