Meldungsdatum: 07.09.2026
„Sie kamen aus dem Staunen gar nicht mehr heraus“, berichten Laura Hendrixen und Herman ter Haar, die die Führung begleiteten. Der Besuch fand im Rahmen der Deutsch-Niederländischen Grenzgespräche statt. „In diesem Kurs erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mehr über die niederländischen Kultur. Da passt ein Besuch beim Corso natürlich hervorragend dazu“, erklärt Laura Hendrixen. Sie ist selbst Mitglied der Corsogruppe Hooiland, wo die Gäste empfangen wurden.
Als Gruppenführer ist Herman ter Haar eng mit „Buurten bij de Bouwers“ verbunden, einem Angebot des Corsos, bei dem Interessierte in der Vorbereitungszeit einen Blick hinter die Kulissen werfen können. „Besucher des Corsos sind immer von den riesigen Festwagen beeindruckt. Doch wenn sie in der Halle stehen und sehen, wie viel Arbeit und Können dahinterstecken, sind sie erst recht begeistert“, führt er aus.
Kreative Praxis hautnah
Der Rundgang durch die vier Corsohallen an der Lievelderweg bildete den Höhepunkt des Besuchs. Ganz „hautnah“ konnten die Gäste erleben, wie die Wagenbauer der Corsogruppen Hooiland, Geschud(t), Boschkempers und Kwintet schweißten, Papier auftrugen und Metall bearbeiteten. Auch der Blick von den Gerüsten rund um die Wagen vermittelte einen eindrucksvollen Eindruck von den gewaltigen Ausmaßen der Corsofahrzeuge.
Buurten bij de Bouwers
Am Samstag, den 12. September, einen Tag vor dem Corso-Sonntag, dreht sich alles um „Buurten bij de Bouwers“. Dann findet das sogenannte „Steckwochenende“ statt, erklärt Herman ter Haar. „In den Hallen herrscht dann Hochbetrieb. Mehr als vier Millionen Dahlien werden auf den 18 großen Festwagen verarbeitet. Eine gewaltige Aufgabe, die von sehr vielen Ehrenamtlichen bewältigt wird“, erklärt er.
Sowohl für „Buurten bij de Bouwers“ als auch für das Blumencorso am Sonntag, den 13. September, sind noch Tickets erhältlich unter bloemencorso.com.
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