Meldungsdatum: 07.09.2026
Münster (SMS)
Am Tag des offenen Denkmals (Sonntag, 13 September) ist der Zwinger an der Promenade kostenlos zu besichtigen. Das Stadtmuseum Münster bietet außedem eine kostenlose Führung durch das fast 500 Jahre alte Gebäude an. In den kommenden Woche stehen zudem eine Überraschungstour mit Anekdoten aus der Stadtgeschichte, ein Zeichenkurs, sowie kostenlose Fortbildungen für Lehrkräfte auf dem Programm des Stadtmuseums Münster.
Überraschungsführung durch Münsters Stadtgeschichte
Das Stadtmuseum Münster lädt am Samstag, 12. September, um 16 Uhr zu einer öffentlichen Überraschungsführung zur Stadtgeschichte ein. Auf dem Rundgang geht es um außergewöhnliche Geschichten, kuriose Begebenheiten und besondere Orte im Museum. Die Tour führt durch verschiedene Epochen der Stadtgeschichte. Dabei gilt es, Rätsel zu lösen, genau hinzuschauen und verborgene Hinweise zu entdecken. Hintergründe und unterhaltsame Anekdoten ergänzen die Führung.
Die Kosten für die Teilnahme betragen fünf, ermäßigt drei Euro. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Treffpunkt ist das Museumsfoyer.
Bild: Das Kabinett 8 zum Thema Blüte der Bürgerschaft wird am 12. September Teil der öffentlichen Führung im Stadtmuseum Münster. Foto: Stadtmuseum Münster. Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.
Tag des offenen Denkmals: Den Zwinger kostenlos besuchen
Zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 13. September, bietet das Stadtmuseum Münster um 15 Uhr eine kostenfreie Führung durch den Zwinger an. Unter dem Titel „Der Zwinger im Netzwerk der Verteidigungsanlagen der Stadt Münster“ geht es um die Geschichte des fast 500 Jahre alten Gebäudes, das ursprünglich als mächtiger Wehrturm der Stadtbefestigung diente. Eine Anmeldung zur Führung ist nicht notwendig.
Beim Rundgang sind Bauspuren aus mehreren Jahrhunderten zu sehen. Sie geben Aufschluss über die unterschiedlichen Nutzungen des Gebäudes an der Promenade. Der Zwinger diente als Wehrturm, Zwingburg, Rossmühle, Pulverlager, Gefängnis, Maleratelier, Kulturheim der Hitlerjugend und – bis zu seiner Teilzerstörung Ende 1944 – als Hinrichtungsstätte der Gestapo. Im Innern ist das Kunstwerk „Das gegenläufige Konzert“ von Rebecca Horn zu sehen.
Der Zwinger kann am Tag des offenen Denkmals von 14 bis 18 Uhr kostenlos besichtigt werden. Er befindet sich an der Promenade im Bereich der Lotharingerstraße. Das historische Bauwerk ist nicht barrierefrei.
Alle am 13. September in Münster geöffneten Denkmäler sowie das Begleitprogramm sind online unter www.stadt-muenster.de/denkmaltag zu finden. Alle Angebote des Denkmaltages sind kostenfrei. Die meisten Angebote kann man spontan besuchen, für einige ist eine Anmeldung online oder per E-Mail notwendig.
Bild: Der Zwinger an der Promenade kann am Tag des offenen Denkmals, 13. September, kostenlos besichtigt werden. Foto: Stadtmuseum Münster. Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.
Zeichenkurs für Anfängerinnen und Anfänger
Am Sonntag, 13. September, bietet das Stadtmuseum Münster einen Zeichenkurs für Anfängerinnen und Anfänger von 11.30 bis 14.30 Uhr an. Unter Anleitung der Künstlerin Gintarė Skroblytė besuchen die Teilnehmenden zunächst die Schausammlung. Dort suchen die Teilnehmenden Motive für eigene Zeichnungen.
Da die Anzahl der Plätze auf zehn begrenzt ist, bittet das Stadtmuseum um eine Anmeldung – telefonisch unter 02 51/4 92-45 03 oder per E-Mail an museum-info@stadt-muenster.de.
Der Kurs kostet 17 Euro pro Person (inklusive Materialkosten). Wer möchte, darf eigenes Material mitbringen (Zeichenblock, Blei- und Kohlestifte). Treffpunkt ist das Museumsfoyer.
Bild: Beim Zeichenkurs am 13. September können Anfängerinnen und Anfänger das Skizzieren im Ausstellungsraum des Stadtmuseums Münsters ausprobieren und dabei die Stadtgeschichte kennenlernen. Foto: Stadtmuseum Münster. Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.
Kostenfreie Fortbildungen im Stadtmuseum Münster
Das Stadtmuseum Münster bietet im September zwei kostenfreie Fortbildungen für Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte an. Am Mittwoch, 16. September, geht es von 15 bis 17 Uhr um die Entstehung Münsters. Die Fortbildung „Von Mimigernaford zu Münster: Auf den Spuren der Entstehung unserer Stadt“ richtet sich an Lehrkräfte der Jahrgangsstufen vier bis sieben. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung Münsters von einer kleinen Siedlung an der Aa zu einer bedeutenden Handels- und Hansestadt. Anhand von Exponaten, Stadtmodellen und Medienstationen werden Möglichkeiten für die altersgerechte Vermittlung des Themas im Unterricht vorgestellt.
Am Mittwoch, 23. September, von 15 bis 17 Uhr folgt die Fortbildung „Münster in der Zeit des Nationalsozialismus“ für Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II. Anhand ausgewählter Exponate und authentischer Objekte geht es darum, wie sich die Geschichte des Nationalsozialismus am Beispiel Münsters im Unterricht anschaulich und nachvollziehbar vermitteln lässt. Themen sind unter anderem die Verfolgung und Deportation der jüdischen Bevölkerung, das Wirken von Bischof Clemens August Graf von Galen, die Zerstörung der Stadt im Bombenkrieg sowie die Auswirkungen der NS-Herrschaft auf das Leben der Menschen in Münster. Ergänzend werden der Multimedia-Guide und weitere Begleitmaterialien vorgestellt, mit denen Schülerinnen und Schüler historische Fragestellungen vertiefen können.
Die Teilnahme an beiden Fortbildungen ist kostenfrei. Treffpunkt ist jeweils das Museumsfoyer. Anmeldungen sind bis einen Tag vor der jeweiligen Veranstaltung per E-Mail an museum@stadt-muenster.de oder telefonisch unter 02 51/4 92-45 15 möglich.
Bild Stadtmodell: Die Stadtmodelle im Stadtmuseum Münster sind Teil der Fortbildung „Von Mimigernaford zu Münster“ am 16. September. Foto: Stadtmuseum Münster. Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.
Bild Ausstellung: In der Fortbildung „Münster in der Zeit des Nationalsozialismus“ am 23. September werden unter anderem Exponate aus der Ausstellung vorgestellt. Foto: Stadtmuseum Münster. Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.
Blick in die Justizvollzugsanstalt im Schaufenster Stadtgeschichte
Am 29. September 1971 besuchte Landesjustizminister Dr. Josef Neuberger in der Justizvollzugsanstalt in Münster das erste deutsche pädagogische Zentrum für erwachsene Häftlinge. Das Programm sollte den Insassen ermöglichen, innerhalb von neun Monaten den Hauptschulabschluss zu erlangen. Josef Neuberger sprach im Rahmen der Besichtigung mit den Strafgefangenen und stellte sich gegen eine allgemeine Verschärfung des Haftrechts und höhere Freiheitsstrafen, da er in solchen Maßnahmen keine ausreichende Abschreckung sah.
Die Fotografie ist ab dem 11. September im Großformat im Schaufenster des Stadtmuseums an der Salzstraße zu sehen. Weitere Informationen zu diesem Bild sowie zusätzliche Eindrücke sind im Buch „Vor 50 Jahren. Münster 1971“ zu finden, das im Museumsshop und im Buchhandel erhältlich ist.
Bild: Landesjustizminister Dr. Josef Neuberger (3. v. l.) besuchte am 29. September 1971 das erste deutsche pädagogische Zentrum für erwachsene Häftlinge in der Justizvollzugsanstalt in Münster. Foto: Westfälische Nachrichten, Sammlung Krause. Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.
Der Zwinger an der Promenade kann am Tag des offenen Denkmals, 13. September, kostenlos besichtigt werden.
Das Kabinett 8 zum Thema Blüte der Bürgerschaft wird am 12. September Teil der öffentlichen Führung im Stadtmuseum Münster.
Beim Zeichenkurs am 13. September können Anfängerinnen und Anfänger das Skizzieren im Ausstellungsraum des Stadtmuseums Münsters ausprobieren und dabei die Stadtgeschichte kennenlernen.
Die Stadtmodelle im Stadtmuseum Münster sind Teil der Fortbildung „Von Mimigernaford zu Münster“ am 16. September.
In der Fortbildung „Münster in der Zeit des Nationalsozialismus“ am 23. September werden unter anderem Exponate aus der Ausstellung vorgestellt.
Landesjustizminister Dr. Josef Neuberger (3. v. l.) besuchte am 29. September 1971 das erste deutsche pädagogische Zentrum für erwachsene Häftlinge in der Justizvollzugsanstalt in Münster.
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