Meldungsdatum: 07.09.2026
Wie vielfältig die Baugeschichte Hamms ist, zeigt eine neue Veröffentlichung, die am Freitag, 11. September, im Gustav-Lübcke-Museum vorgestellt wird. Mit der „Denkmaltopographie der Bundesrepublik Deutschland – Denkmäler in Westfalen – Stadt Hamm“ liegt ein umfassendes Werk zur baukulturellen Vergangenheit der Stadt vor. Die Buchvorstellung beginnt um 17 Uhr, der Einlass und ein Sektempfang bereits ab 16.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Vom markanten Rathaus über historische Wohn- und Geschäftshäuser bis hin zu abgelegenen Gehöften: Die Denkmaltopographie nimmt die Baudenkmäler der Stadt und ihrer Stadtteile umfassend in den Blick. Mehr als 400 Einzelobjekte sind in ihrer Geschichte und ihrem heutigen Bestand erfasst. Zahlreiche Fotografien, Grundrisse, Übersichtspläne und Karten machen die Entwicklung und Verteilung der Denkmäler anschaulich. Insgesamt umfasst das Werk mehr als 1.200 Abbildungen.
Dabei geht der Blick weit über einzelne Gebäude hinaus. Fachbeiträge beschäftigen sich unter anderem mit der Archäologie, der Stadt- und Wirtschaftsgeschichte sowie den naturräumlichen und kulturlandschaftlichen Voraussetzungen Hamms. Auch besondere Zeugnisse der Stadtgeschichte wie Relikte des Bergbaus oder der Bau von Villen werden näher betrachtet. Ergänzende Texte widmen sich den einzelnen Stadtteilen und ordnen deren bauliche Besonderheiten in den historischen Zusammenhang ein.
Die Denkmaltopographie versteht sich damit nicht nur als Nachschlagewerk für Fachleute. Sie macht sichtbar, welche Spuren vergangener Zeiten bis heute das Stadtbild prägen – und wie eng die Geschichte Hamms mit seiner gebauten Umwelt verbunden ist. Gerade im Jubiläumsjahr zum 800. Geburtstag der Stadt bietet die Veröffentlichung einen besonderen Blick auf die Entwicklung Hamms und die Zeugnisse, die davon bis heute erhalten geblieben sind.
Der zweite Teil der Veröffentlichung folgt im Frühjahr 2027: Ein zweiter Band widmet sich Bockum-Hövel, Heessen, Herringen, Pelkum, Rhynern und Uentrop.
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