Meldungsdatum: 10.09.2026

Finissage im Städtischen Museum

Das Städtische Museum, Haus am Löwenwall, Steintorwall 14, lädt am Sonntag, 20. September, ab 15 Uhr, zur Finissage der Ausstellung „Mit eigener Stimme. 75 Jahre Zentralrat der Juden in Deutschland“ ein. Der Eintritt ist frei.

 

Um 15 Uhr stellt Kerstin Schirbel, Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG), Arbeitsgemeinschaft Braunschweig, die Arbeit der DIG vor. Die Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V. wurde 1966 in Bonn gegründet – ein Jahr nach Aufnahme offizieller diplomatischer Beziehungen zwischen Israel und Deutschland. Aktuell zählt sie bundeweit rund 10.000 Mitglieder, darunter viele prominente Persönlichkeiten des Öffentlichen Lebens der Bundesrepublik Deutschland. Ziel der DIG war und ist es, neben der politischen Annäherung von Israel und Deutschland einen zivilgesellschaftlichen Rahmen des Austauschs und der Begegnung zwischen den Menschen beider Länder zu schaffen. Signalisiert wird durch die DIG auch, dass von deutscher Seite der Versuch unternommen wird, nach den Grauen der Shoa neue Wege der Verständigung zu erschließen.

 

Zentrale Verpflichtungen der DIG sind das Eintreten für das Existenzrecht Israels und seine Sicherheit, die Solidarität mit Jüdinnen und Juden und das Engagement gegen jeden Antisemitismus.

 

In Braunschweig ist die DIG seit 1967 vertreten, derzeit mit rund 110 Mitgliedern. Von der DIG organisierte Vorträge, Lesungen und Filmveranstaltungen informieren über Israel und seine Menschen in ihrer besonderen Situation und Diversität. Die Veranstaltungen klären auf, ordnen ein und tragen dazu bei, ins Gespräch kommen. Wann immer möglich, sind Reisen nach Israel Teil des Angebotes. Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit ist die Einbindung in die Aktivitäten der Städtepartnerschaft Braunschweigs mit der Partnerstadt Kiryat Tivon.

 

Museumsdirektor und Ausstellungskurator Peter Joch berichtet ab ca. 16 Uhr von seinen Erfahrungen mit der Ausstellung „Mit eigener Stimme. 75 Jahre Zentralrat der Juden in Deutschland“ und von den vielen Begegnungen, die mit ihr verbunden waren. Vor einigen besonders aussagekräftigen Exponaten zieht er ein persönliches Resümee und gibt einen Ausblick auf künftige Projekte zum Judentum im Museum.

 

Anschließend sind die Besucherinnen und Besucher zu einem offenen Gespräch eingeladen, das Raum bietet für Fragen, eigene Gedanken und persönliche Erfahrungen – und das alles bei einem Glas Wein.

 

Infos:

Öffnungszeiten: Di – So 11 – 17 Uhr,

Städtisches Museum Braunschweig,

Haus am Löwenwall,

Steintorwall 14,

38100 Braunschweig,

Telefon: (0531) 470 4521,

E-Mail: staedtisches.museum@braunschweig.de

www.braunschweig.de/museum

Eintritt: Erwachsene 5 Euro; Ermäßigung (für Schülerinnen, Schüler, Studierende, Auszubildende, Menschen mit Behinderung, Rentnerinnen, Rentner sowie Inhaberinnen und Inhaber des „Braunschweig Passes“) 2,50 Euro; Kinder von 6 – 16 Jahre 2 Euro; Schulklassen und Kinder bis 6 Jahre freier Eintritt. Das Städtische Museum ist uneingeschränkt barrierefrei.

 

Das Städtische Museum nimmt teil an der MuseumsCard der Braunschweiger Museen. Sie ermöglich einmalig freien Eintritt sowie dauerhaft ermäßigten Eintritt bei Folgebesuchen für ein Jahr in den sieben größten Museen Braunschweigs. Die Museumscard kostet 22 Euro und ist auch im Städtischen Museum erhältlich. Alle Infos unter www.braunschweig.de/museumscard.