Meldungsdatum: 10.09.2026
„Das Frankfurter Tor gehört zu den prägenden historischen Bauwerken unserer Stadt. Es erinnert an die Bedeutung Hanaus als Residenzstadt und ist zugleich ein sichtbares Stück unserer Stadtgeschichte. Deshalb ist es gut, dass dieses besondere Denkmal jetzt mit großer Sorgfalt für die kommenden Generationen gesichert wird“, sagt Oberbürgermeister Claus Kaminsky.
Das heutige Frankfurter Tor wurde 1722 nach Plänen des Hofbaumeisters Christian Ludwig Hermann errichtet, vermutlich bereits ab 1719 im Zuge der Umgestaltung der Wallanlage. Als repräsentatives „Empfangstor“ an der Straße zur bedeutenden Nachbarstadt Frankfurt war es entsprechend aufwendig gestaltet. Das Doppelwappen des Hanauer Grafen Johann Reinhard III. und seiner Gattin Dorothea Friederike von Brandenburg-Ansbach schmückte den zur Feld- und Empfangsseite ausgerichteten Dreieckgiebel. Im Erdgeschoss befand sich die Münze, im Obergeschoss ein Empfangssaal, die Bürgerwacht war in einem angrenzenden Gewölbe untergebracht.
Im Zweiten Weltkrieg wurde das Frankfurter Tor 1945 bis auf die Umfassungsmauern und die Gewölbe der Durchgangspassagen zerstört. Der Wiederaufbau erfolgte 1953 bis 1955 nach historischen Aufmaßen von 1930 sowie Plänen des damaligen Stadtbaumeisters Schalin und des Ingenieurs Lotz. Später wurde das Gebäude zu Schulungsräumen des benachbarten St. Vinzenz-Krankenhauses um- und angebaut. Aktuell wird das Gebäude durch die Geschäftsführung des Krankenhauses genutzt, mit Büro- und Konferenzräumen.
Erhalten ist auch ein kurzer Abschnitt der Neustadtbefestigung von 1597 mit einer Sandsteinpforte. „Wir sind der Stadt sehr dankbar, dass wir die Räumlichkeiten in diesem denkmalgeschützten und historisch so bedeutenden Gebäude nutzen dürfen. Die Verbindung von früherer Bausubstanz und einer modernen Nutzung ist für uns etwas Besonderes. Umso mehr freuen wir uns, dass mit der umfassenden Sanierung des Turms jetzt wichtige Weichen für die Zukunft gestellt werden. Unsere Investition in den Erhalt dieses besonderen Bauwerks ist ein Zeichen für den nachhaltigen Umgang mit unserem geschichtlichen Erbe“, sagt Michael Sammet, Geschäftsführer des St. Vinzenz-Krankenhaus Hanau.
Bereits 2024 waren erhebliche Schäden am Turm festgestellt worden. Seit dem Spätsommer 2024 untersuchen eine Zimmerei aus Penzing und ein hinzugezogener Dachdecker das Bauwerk. Dabei zeigte sich, dass die Schäden an Dacheindeckung und Turm deutlich umfangreicher sind als zunächst von außen erkennbar. Die im Inneren vorhandene, für die Nachkriegszeit bemerkenswert moderne Dachkonstruktion ist hingegen größtenteils intakt.
Das Frankfurter Tor ist als hessisches Kulturdenkmal eingetragen. Deshalb werden sämtliche Maßnahmen eng mit der Unteren Denkmalschutzbehörde der Stadt Hanau und dem Landesamt für Denkmalpflege Hessen abgestimmt. Für die Sanierung des Turms muss dieser im oberen Balkenbereich gekappt und zur Überarbeitung in den Betrieb der ausführenden Firma transportiert werden. Der Übergang von Holz zu Stein bleibt unangetastet. Während der Arbeiten schützt ein Notdach das Gebäude.
Die Dacheindeckung wird mit Naturschiefer erneuert. Der Turm erhält Materialien, Farben und Formen nach historischem Vorbild. Gemeinsam mit der Denkmalpflege wurde entschieden, die heutige Erscheinung weitgehend zu bewahren und den Turm künftig mit festen Holzlamellen-Elementen zu schließen. Wartungsintensive Klappläden werden damit vermieden. Zugleich sollen verloren gegangene Zierelemente wiederhergestellt werden.
Die Gesamtkosten der Sanierung belaufen sich auf rund 400.000 Euro. Das Landesamt für Denkmalpflege Hessen fördert die Sanierung mit einer mittleren fünfstelligen Summe. „Diese Unterstützung ist eine wichtige Anerkennung für die Bedeutung des Frankfurter Tors und hilft dabei, dieses besondere Zeugnis unserer Stadtgeschichte dauerhaft zu erhalten“, sagt Oberbürgermeister Claus Kaminsky.
Pressekontakt: Dominik Kuhn, Telefon 06181 / 3000 6069
Das Frankfurter Tor wird umfassend saniert. Das hessisches Kulturdenkmal liegt in der Innenstadt zwischen Nußallee und der Straße Am Frankfurter Tor und wird aktuell durch die Geschäftsführung des St. Vinzenz-Krankenhaus Hanau genutzt, mit Büro- und Konferenzräumen.
Das Frankfurter Tor wird umfassend saniert. Das hessisches Kulturdenkmal liegt in der Innenstadt zwischen Nußallee und der Straße Am Frankfurter Tor und wird aktuell durch die Geschäftsführung des St. Vinzenz-Krankenhaus Hanau genutzt, mit Büro- und Konferenzräumen.
Das Frankfurter Tor wird umfassend saniert. Das hessisches Kulturdenkmal liegt in der Innenstadt zwischen Nußallee und der Straße Am Frankfurter Tor und wird aktuell durch die Geschäftsführung des St. Vinzenz-Krankenhaus Hanau genutzt, mit Büro- und Konferenzräumen.
Das Frankfurter Tor wird umfassend saniert. Das hessisches Kulturdenkmal liegt in der Innenstadt zwischen Nußallee und der Straße Am Frankfurter Tor und wird aktuell durch die Geschäftsführung des St. Vinzenz-Krankenhaus Hanau genutzt, mit Büro- und Konferenzräumen.
Das Frankfurter Tor wird umfassend saniert. Das hessisches Kulturdenkmal liegt in der Innenstadt zwischen Nußallee und der Straße Am Frankfurter Tor und wird aktuell durch die Geschäftsführung des St. Vinzenz-Krankenhaus Hanau genutzt, mit Büro- und Konferenzräumen.
Das Frankfurter Tor wird umfassend saniert. Das hessisches Kulturdenkmal liegt in der Innenstadt zwischen Nußallee und der Straße Am Frankfurter Tor und wird aktuell durch die Geschäftsführung des St. Vinzenz-Krankenhaus Hanau genutzt, mit Büro- und Konferenzräumen.
Das Frankfurter Tor wird umfassend saniert. Das hessisches Kulturdenkmal liegt in der Innenstadt zwischen Nußallee und der Straße Am Frankfurter Tor und wird aktuell durch die Geschäftsführung des St. Vinzenz-Krankenhaus Hanau genutzt, mit Büro- und Konferenzräumen.
Das Frankfurter Tor wird umfassend saniert. Das hessisches Kulturdenkmal liegt in der Innenstadt zwischen Nußallee und der Straße Am Frankfurter Tor und wird aktuell durch die Geschäftsführung des St. Vinzenz-Krankenhaus Hanau genutzt, mit Büro- und Konferenzräumen.
Das Frankfurter Tor wird umfassend saniert. Das hessisches Kulturdenkmal liegt in der Innenstadt zwischen Nußallee und der Straße Am Frankfurter Tor und wird aktuell durch die Geschäftsführung des St. Vinzenz-Krankenhaus Hanau genutzt, mit Büro- und Konferenzräumen.
Das Frankfurter Tor wird umfassend saniert. Das hessisches Kulturdenkmal liegt in der Innenstadt zwischen Nußallee und der Straße Am Frankfurter Tor und wird aktuell durch die Geschäftsführung des St. Vinzenz-Krankenhaus Hanau genutzt, mit Büro- und Konferenzräumen.
Sämtliche Texte können unter Angabe der Quelle frei veröffentlicht werden, Belegexemplare sind willkommen.
Die Pressestelle " Stadt Hanau" ist Mitglied bei presse-service.de [ www.presse-service.de]. Dort können Sie Mitteilungen weiterer Pressestellen recherchieren und als RSS-Feed oder E-Mail abonnieren.