Meldungsdatum: 11.09.2026
Nach rund sieben Monaten Bauzeit ist es geschafft: Das Gemeinschaftsprojekt des Kreises Borken, der Stadt Ahaus und des Klinikums Westmünsterland ist vollendet. Seit wenigen Tagen ist die neue Zufahrt zum Klinikum Westmünsterland, verbunden mit einer Aufweitung der Fahrbahn im Kreuzungsbereich mit der K 20 (Düwing Dyk), für den Verkehr freigegeben. Jetzt wurde die Zufahrt auch offiziell eröffnet: Vertreterinnen und Vertreter des Kreises Borken, der Stadt Ahaus und des Klinikums Westmünsterland sowie der beteiligten Unternehmen machten sich am heutigen Freitag (11. September 2026) gemeinsam ein Bild vor Ort.
Landrat Dr. Kai Zwicker, Thomas Hammwöhner (Technischer Beigeordneter der Stadt Ahaus) und Holger Winter (Geschäftsführer des Klinikums Westmünsterland) hoben dabei die Bedeutung des Gemeinschaftsprojekts hervor: Mit der neuen Zufahrt wird die Erreichbarkeit des Klinikums deutlich verbessert. Durch die Umstrukturierung der Krankenhausstandorte in der Region hatte das Verkehrsaufkommen in Ahaus spürbar zugenommen Die L 572 war zunehmend überlastet, auch die fehlenden beziehungsweise unzureichenden Möglichkeiten für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie den Radverkehr aus den Außenbereichen machten eine Veränderung notwendig. Die neue Anbindung verläuft über den Düwing Dyk (K20) und entlastet die bisherige Nadelöhr-Zufahrt über den Kreisverkehr L572/Kalkbruch. Die zweite Zufahrt soll nun für flexible Anfahrtswege für Einsatzkräfte, Patientinnen und Patienten, Besucherinnen und Besucher sorgen. Landrat Dr. Kai Zwicker dankte bei der Eröffnung nochmals allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit.
Nach umfangreichen Planungen und Vorarbeiten konnten die Bauarbeiten im Februar dieses Jahres beginnen. Im Rahmen der Arbeiten entstand auf dem Düwing Dyk eine neue Linksabbiegerspur mit Querungshilfe für Fußgänger und Radfahrer. Ergänzend schlossen die Bautrupps das interne Wegenetz des Krankenhauses an und bauten einen kombinierten Geh- und Radweg für einen sicheren Fuß- und Radverkehr. Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 1,1 Millionen Euro. Davon übernimmt der Kreis circa 275.000 Euro, die Stadt Ahaus ca. 775.000 Euro und das Klinikum Westmünsterland ca. 50.000 Euro.
Pressekontakt: Ellen Bulten, 02861 / 681-2431
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