Meldungsdatum: 17.09.2026

Stadtführung »Von Henkern, Folter und Hexenwahn« vom Museumsquartier Osnabrück

Düstere Geschichten und historische Tatorte stehen im Mittelpunkt einer besonderen Stadtführung. Die Teilnehmenden tauchen in diesem Rundgang am 30. Oktober und am 13. November jeweils von 16 bis 18 Uhr in das Osnabrück der Frühen Neuzeit ein – eine Zeit, in der Aberglaube, Angst und Gewalt das Leben vieler Menschen bestimmten. Pest, Krieg und Naturkatastrophen verstärkten die Vorstellung, der Teufel selbst sei in die Stadt eingezogen. In einer Zeit, in der Aberglauben und Wissenschaft noch kaum voneinander zu unterscheiden waren, loderten die Scheiterhaufen auch in der Hasestadt und rissen dutzende als angebliche Hexen verfolgte Frauen in den Tod. Doch auch abseits der spektakulären Hexenprozesse des 16 und 17. Jahrhunderts war das alte Osnabrück ein Ort, an dem es düster zugehen konnte.

Die Führung führt in den Bucksturm, das ehemalige Stadtgefängnis, und zu den Orten der Osnabrücker Hexenprozesse. Auf Spurensuche am historischen Tatort, besonders packend bei einbrechender Dämmerung.

Die Teilnahme kostet 4 Euro. Treffpunkt ist die Museumskasse.
Für eine bessere Planbarkeit wird um Anmeldung unter willkommen-mq4@osnabrueck.de gebeten.

Für alle, die nicht an den Terminen teilnehmen können, gibt es die Möglichkeit, die Sonderführung privat zu buchen.

Museumsquartier Osnabrück, Lotter Straße 2, 49078 Osnabrück, www.museumsquartier-osnabrueck.de, Öffnungszeiten: Di - Fr 11-18 Uhr, Sa/So 10-18 Uhr

Pressekontakt: Claudia Drecksträter, 0541/323-4581 dreckstraeter@osnabrueck.de


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Historischer Bucksturm, Innenansicht „Johanniskasten“ © Swaantje Hehmann

©  Historischer Bucksturm, Innenansicht „Johanniskasten“ © Swaantje Hehmann
Historischer Bucksturm, Innenansicht „Johanniskasten“ © Swaantje Hehmann

Historischer Bucksturm, Innenansicht „Johanniskasten“ © Swaantje Hehmann