Meldungsdatum: 17.09.2026
Am Donnerstag, 17. September, wäre Sabine Zech 86 Jahre alt geworden. Die Hammer Stadtgesellschaft hat an diesem Tag im Rahmen einer feierlichen Gedenkstunde der ehemaligen Hammer Oberbürgermeisterin Prof. Sabine Zech gedacht.
Rund 200 Bürgerinnen und Bürger kamen im Gustav-Lübcke-Museum zusammen, um Sabine Zech die letzte Ehre zu erweisen. Oberbürgermeister Marc Herter und Landesminister a. D. Dr. Christoph Zöpel, langjähriger Freund und politischer Weggefährte von Sabine Zech, erinnerten an die Politikerin, die die Entwicklung der Stadt Hamm maßgeblich mitgestaltet und sich auch nach ihrer politischen Laufbahn für ihre Heimatstadt eingesetzt hat.
„Sabine Zech hinterlässt den Menschen in Hamm ein bedeutendes Erbe. Sie war eine leidenschaftliche Politikerin mit Rückgrat, die für ihre Überzeugungen kämpfte und maßgebliche Entscheidungen für die weitere Entwicklung der Stadt Hamm getroffen hat: mit der Eröffnung des Allee-Centers 1992, der Einrichtung der städtischen Gleichstellungsstelle oder auch dem Erhalt der Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums, bei dem sie sich gegen ihre Fraktion, aber für ihre Überzeugung stellte. Sie hat sich mit ihrer ganzen Tatkraft für Gerechtigkeit, Bildung und vor allem die Kinder und Jugendlichen in Hamm eingesetzt“, blickte Oberbürgermeister Marc Herter auf das Schaffen seiner Vorgängerin zurück.
Sabine Zech war eine Persönlichkeit, die Brücken baute und Verbindungen schuf. Sie begründete als Oberbürgermeisterin die Städtepartnerschaften mit Oranienburg und Kalisz und setzte sich auch für die Partnerschaft mit Bradford ein – nicht zuletzt aufgrund ihrer persönlichen Erfahrung der Brandkatastrophe in Bradford 1984, die ihre Verbindung zu den Menschen in Bradford geprägt hat.
Die Veranstaltung wurde umrahmt von musikalischen Beiträgen der Städtischen Musikschule Hamm – ein Abschiedsgruß an Sabine Zech, die selbst viele Jahre mit der Viola an der Musikschule aktiv war.
Zur Person Sabine Zech
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