Meldungsdatum: 18.09.2026
Wie hat sich das Klima im Laufe der Erdgeschichte entwickelt? Welche Spuren hat der Mensch hinterlassen? Und wie wirkt sich das Klima auf unsere Region und ihre Tierwelt aus? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt die Wanderausstellung „Das Klima in Westfalen“, die am Donnerstag, 24. September 2026, ab 17 Uhr im kult Westmünsterland in Vreden offiziell eröffnet wird.
Die Ausstellung ist von Freitag, 25. September 2026, bis Sonntag, 22. November 2026, zu sehen. Der Eintritt in die Sonderausstellung beträgt 4 Euro. Für Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre ist der Besuch kostenfrei. Das kult Westmünsterland ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Für Anmeldungen zu Veranstaltungen und weitere Informationen stehen die Mitarbeitenden des kult Westmünsterland telefonisch unter 02861/681 1415 oder per Mail an kult@kreis-borken.de gerne zur Verfügung.
„Das Klima in Westfalen“
Die Ausstellung lädt dazu ein, die Klimageschichte Westfalens zu entdecken, die Auswirkungen der Klimaveränderungen kennenzulernen und sich mit möglichen Wegen in die Zukunft auseinanderzusetzen. Auf einer Reise durch die Zeit betrachtet die Ausstellung das Klima aus unterschiedlichen Perspektiven: Von der Entstehung der Erde über die Gegenwart bis in die Zukunft. Fossilien erinnern daran, dass Westfalen in der Vergangenheit von einem Meer bedeckt war und es einst deutlich kälter war als heute. Geräte aus dem Kohle- und Torfabbau zeigen den Einfluss menschlicher Aktivitäten auf das Klima. Tierpräparate veranschaulichen, welche Arten vom heutigen Klimawandel profitieren können und welche zu den Verlierern gehören.
Mulitmediales Museum
Dabei setzt die Ausstellung nicht ausschließlich auf klassische Museumsobjekte: Grafiken, Abbildungen und Medienstationen vermitteln wissenschaftliche Zusammenhänge anschaulich. Tastobjekte und Mitmachstationen laden dazu ein, selbst aktiv zu werden. Ein Audioguide für blinde und sehbehinderte Menschen ergänzt das inklusive Vermittlungsangebot.
Begleitend gibt es ein vielfältiges Programm, das sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene richtet. Neben klassischen Führungen und verschiedenen Workshops gibt es zudem Lesungen, Kabarett-Abende, Filmvorführungen sowie Ausflüge in die Natur. Auf der Internetseite des kult Westmünsterland unter www.kult-westmuensterland.de ist stets das aktuelle Programm aufgeführt. Anmeldungen sind vor Ort, per Mail oder, abhängig von der Veranstaltung, im Online-Ticketshop möglich.
Programmpunkte für Freitag, 25. September 2026
Am Freitag, 25. September, lädt das kult Westmünsterland zu zwei Veranstaltungen ein. Um 14 Uhr können Kinder ab acht Jahren bei einer kostenlosen Gewässeruntersuchung an der Berkel gemeinsam mit dem BNE-Regionalzentrum der Stiftung Natur und Landschaft Westmünsterland die Tier- und Pflanzenwelt des Flusses entdecken. Die zweistündige Veranstaltung ist auf 15 Kinder begrenzt, daher ist eine Anmeldung erforderlich.
Am Abend um 19.30 Uhr ist der niederländische Kabarettist Patrick Nederkoorn mit seinem Programm „Die Orangene Gefahr – Die Holländer kommen“ im Musikclub Turbine in Gronau zu Gast. Humorvoll und pointiert setzt er sich mit den Themen Klimawandel, Migration und den Eigenarten der deutschen und niederländischen Nachbarn auseinander. Der Eintritt kostet 19 Euro im Vorverkauf und 23 Euro an der Abendkasse.
Kooperation mit dem LWL
Die Wanderausstellung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) entstand in Kooperation zwischen dem LWL-Museumsamt für Westfalen und dem LWL-Museum für Naturkunde in Münster und bringt das komplexe Thema in die Museen der Region: "Die Zusammenarbeit mit dem LWL-Museum für Naturkunde ist richtungsweisend, denn im Zusammenspiel der Institutionen gelingt es, aktuelle Themen publikumsorientiert und wissenschaftlich fundiert in die Fläche zu bringen" sagt Heike Kropff, Leiterin des LWL-Museumsamtes für Westfalen. Dr. Jan Ole Kriegs, Museumsdirektor des LWL-Museums für Naturkunde in Münster, ergänzt: "Klimawandel und Klimaschutz gehören zu den drängendsten Themen unserer Zeit. Die Ausstellung zeigt auf wissenschaftlicher Basis, wo wir aktuell stehen und welche Handlungsoptionen es gibt."
Pressekontakt: Marie-Therese Gewert, 02861 / 681-2427
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