Meldungsdatum: 21.09.2026

OpenCity-Fest am Dommuseum: Zahlreiche Gäste feiern Vielfalt und Begegnung

Auftakt der Interkulturellen Wochen 2026 in Magdeburg

Am vergangenen Samstag, 19. September, wurde der Platz vor dem Dommuseum „Ottonianum“ zu einem lebendigen Ort der Begegnung. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher folgten der Einladung der Landeshauptstadt Magdeburg und des Beirats für Integration und Migration zum OpenCity-Fest am Dom.

 

Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte, Familien, Kinder, Engagierte aus Vereinen und Initiativen sowie viele weitere Interessierte kamen miteinander ins Gespräch, hörten Musik, tanzten, probierten internationale Spezialitäten und verbrachten gemeinsam einen fröhlichen Nachmittag. Die Offenheit, die Freude und die vielen Begegnungen machten den Auftakt besonders lebendig.

 

Das Begegnungsfest eröffnete die Interkulturellen Wochen 2026 in Magdeburg. Eröffnet wurde die Veranstaltung vom Beigeordneten für Soziales, Jugend und Gesundheit der Landeshauptstadt Magdeburg, Dr. Ingo Gottschalk, von Ketevan Asatiani-Hermann, Vorsitzende des Beirats für Integration und Migration, sowie von Susi Möbbeck, Staatssekretärin und Integrationsbeauftragte der Landesregierung Sachsen-Anhalt.

 

Der Beigeordnete für Soziales, Jugend und Gesundheit, Dr. Ingo Gottschalk, führt dazu aus: „Im Mittelpunkt des Auftakts standen Begegnung und Austausch. Die Interkulturellen Wochen schaffen Räume, in denen Menschen mit unterschiedlichen Geschichten, Kulturen, Sprachen und Perspektiven miteinander ins Gespräch kommen und Vielfalt als selbstverständlichen Teil der Magdeburger Stadtgesellschaft erleben können.

 

Viele Migrantenorganisationen, Vereine und Initiativen nutzten das Fest, um ihre Arbeit vorzustellen, Kontakte zu knüpfen und mit Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch zu kommen. Gerade die Mischung aus kulturellen Beiträgen, Familien- und Mitmachangeboten, Information und persönlichen Gesprächen machte die Stärke des Festes aus.“

 

Die Vorsitzende des Beirats für Integration und Migration, Ketevan Asatiani-Hermann, betonte: „Magdeburg lebt von seiner Vielfalt. Besonders spürbar wird sie dort, wo Menschen einander begegnen und unsere Stadt gemeinsam gestalten“, so Ketevan Asatiani-Hermann.

 

Auf der Bühne spiegelte sich die kulturelle Vielfalt der Stadt und ihrer Vereine wider. Das Programm reichte von ukrainischem Gesang und Tanz über arabische Musik, kurdischen Gesang und persischen Tanz bis hin zu Pop- und Folkmusik, moderner indonesischer Popmusik sowie indischem und orientalischem Tanz. Den Abschluss gestaltete die Tanzgruppe „Regenbogen“ des Deutsch-Vietnamesischen Freundschaftsvereins Magdeburg e.V. Durch das Bühnenprogramm führten Georg Banderau, Amidou Traore und Maria Busse.

 

Neben dem Bühnenprogramm sorgten zahlreiche Mitmachangebote für eine offene und familienfreundliche Atmosphäre: Lese-Oase, Mandala-Workshop, Kinderschminken, Henna-Tattoos, Bastel- und Malangebote, Schach und Gesellschaftsspiele sowie ein Spielmobil mit Hüpfburg. Internationale Cafés und Restaurants machten die Vielfalt Magdeburgs auch kulinarisch erlebbar.

 

Die Interkulturelle Woche findet in Magdeburg seit 1997 jährlich Ende September statt und macht Angebote sowie Akteurinnen und Akteure sichtbar, die sich für Integration, Teilhabe und ein friedliches Miteinander engagieren. Koordiniert werden die Aktionswochen von der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. gemeinsam mit dem Netzwerk für Integrations- und Ausländerarbeit, dem Beirat für Integration und Migration sowie dem Projekt „Resonanzboden – House of Resources Magdeburg“. Sie sollen Impulse geben, die über einzelne Veranstaltungen hinaus in den Alltag wirken und Magdeburg als offene, sichere und wertschätzende Stadt weiter stärken.

 

Weitere Informationen zur Interkulturellen Woche: www.interkulturelle-woche-magdeburg.de