Logo

Meldungsdatum: 14.10.2026

Vom Kiebitz bis zur Wiesenweihe

Vogelschutz in der Hellwegbörde: Informationsveranstaltung mit Naturschützer Patrick Hundorf

Direkt vor unserer Haustür gibt es etwas Besonderes zu entdecken: Wiesenweihen, Wachtelkönige und Kiebitze brüten auf den Äckern und Wiesen der Hellwegbörde. Im Herbst kommt der Mornellregenpfeifer aus dem hohen Norden zu Rast vorbei. Doch warum ist unsere Region für seltene Ackervögel so attraktiv? Und was wird zu ihrem Schutz getan? Darum geht es am Dienstag, 27. Oktober, bei einem kostenfreien Vortrag für interessierte Bürgerinnen und Bürger um 19 Uhr im Hier & Jetzt – Café in Soest.

Die Veranstaltung wird von Konstanze Münstermann und Paul Napp von der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Soest organisiert. Als Gastreferent dabei ist der Ökologe und Naturschützer Patrick Hundorf. Sie werden das international bedeutsame Vogelschutzgebiet Hellwegbörde vorstellen. Der Fokus des Abends liegt dabei auf den verschiedenen hier beheimateten Vogelarten und den Maßnahmen zum Vogelschutz. Insbesondere wird dabei die enge Zusammenarbeit von Landwirtschaft und Naturschutz hervorgehoben. 

„Viele Einwohnerinnen und Einwohner des Kreises Soest kennen die herausragende Bedeutung der Hellwegbörde für unsere seltenen und bedrohten Vögel noch nicht. Wir möchten mit diesem Abend nicht nur informieren, sondern die Menschen dafür begeistern, wie wichtig es ist, diesen einzigartigen Lebensraum für unsere gefiederten Nachbarn zu schützen und zu erhalten“, berichtet Konstanze Münstermann.

Der Kreis Soest mit dem Vogelschutzgebiet Hellwegbörde gilt als Hauptverbreitungsgebiet in Nordrhein-Westfalen für Vogelarten wie die Rohr-, Wiesen- und Kornweihe. Besonders im Fokus steht die seltene und gefährdete Wiesenweihe. Patrick Hundorf, Mitarbeiter der Biologischen Station (ABU), wird diese vorstellen und erläutern, welche spezifischen Schutzmaßnahmen für ihren Erhalt entscheidend sind. „Die Wiesenweihe ist stark gefährdet und aufgrund ihrer besonderen Lebensweise auf gezielte Schutzmaßnahmen angewiesen. Da nur wenige Jungvögel überhaupt das zweite Lebensjahr erreichen, zählt für den Erhalt der Art jeder einzelne Vogel“, erklärt er. In der Hellwegbörde arbeiten Naturschutz und Landwirtschaft deshalb eng zusammen. „Mit verschiedenen Schutzmaßnahmen setzen wir uns gemeinsam dafür ein, dass die Wiesenweihe und viele weitere Feldvogelarten hier langfristig stabile Bestände erreichen und erhalten können“, ergänzt Patrick Hundorf.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, am Dienstag, 27. Oktober, um 19 Uhr im Hier & Jetzt – Café (Nötten-Bruder-Wallstraße 21, 59494 Soest), an der Veranstaltung teilzunehmen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.

Dieser Meldung sind mehrere Fotos zugeordnet!

Pressekontakt: Pressestelle, Hannah Osterhoff, Telefon 02921/30-3733


Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgende Medien anbieten:

Die im Presse-Service zum Download angebotenen Fotos dürfen nur mit Fotonachweis und gemeinsam mit der Pressemitteilung oder dem Thema verwendet werden, in deren Zusammenhang sie veröffentlicht wurden. Eine gesonderte Verwendung der Fotos ist nicht gestattet. Bei Ausstellungen ist die Reproduktion nur im Rahmen der aktuellen Berichterstattung zur Ausstellung erlaubt. Bei einer anderweiten Nutzung sind Sie verpflichtet, selbstständig die Fragen des Nutzungsrechts zu klären.

Vortrag zum Vogelschutz

©Foto: Susanne Schulte-Nölle
Vortrag zum Vogelschutz

Laden zum kostenfreien Vortrag „Vogelschutz in der Hellwegbörde" am 27. Oktober in Soest ein: Konstanze Münstermann und Paul Napp aus der Unteren Naturschutzbehörde. Foto: Susanne Schulte-Nölle


Wiesenweihe schützen

©Konstanze Münstermann/ Kreis Soest
Wiesenweihe schützen

In Nordrhein-Westfalen brütet die sehr seltene und stark gefährdete Wiesenweihe hauptsächlich im Vogelschutzgebiet „Hellwegbörde“. Welche spezifischen Schutzmaßnahmen für ihren Erhalt entscheidend sind, erfahren interessierte Bürgerinnen und Bürger am 27. Oktober um 19 Uhr im Hier & Jetzt - Café in Soest. Foto: Konstanze Münstermann/ Kreis Soest


 

Die Kreisverwaltung Soest im Überblick:

Die Kreisverwaltung Soest mit rund 1.600 Bediensteten arbeitet für rund 300.000 Einwohnerinnen und Einwohner im Kreisgebiet. Mit dem Kreistag ist sie Teil der kommunalen Selbstverwaltung und nimmt Aufgaben in vielen Bereichen wie Bildung, Jugend, Gesundheits- und Verbraucherschutz, Bau, Kataster, Straßen, Umwelt, Soziales und Gefahrenabwehr war. Sie betreibt den Rettungsdienst, zwei Zulassungsstellen, drei berufsbildende Schulen, sechs Förderschulen, eine Heilpädagogische Kindertagesstätte, ein Archiv sowie ein Medienzentrum. Außerdem ist sie an der Entsorgungswirtschaft Soest GmbH, der Wirtschaftsförderung Kreis Soest GmbH und weiteren Einrichtungen beteiligt. Der Kreistag gestaltet und kontrolliert mit seinen Mitgliedern die Aufgabenwahrnehmung.

SW Logo