Meldungsdatum: 22.09.2026

Hamm setzt Weg zur Smart City konsequent fort

 

Die digitale Entwicklung der Stadt Hamm schreitet weiter voran. Sowohl der aktuelle Smart City Index von Bitkom (Branchenverband der deutschen Informations- und Telekommunikationsbranche) als auch das Smart-City-Ranking von Haselhorst/H&Z spiegeln die kontinuierliche Entwicklung der vergangenen Jahre wider. Trotz unterschiedlicher Bewertungsansätze zeigen beide Untersuchungen: Hamm baut seine digitalen Strukturen zielstrebig weiter aus.

„Entscheidend ist nicht ein einzelner Tabellenplatz, sondern die Entwicklung über Jahre hinweg. Digitalisierung muss bei den Menschen ankommen und ihren Alltag einfacher machen“, betont Oberbürgermeister Marc Herter.

Bürgerchatbot „Tom Hamme“ und digitaler Assistent IDA

Mehrere aktuelle Projekte setzen diesen Anspruch praktisch um. Der KI-gestützte Bürgerchatbot „Tom Hamme“ hilft den Bürger:innen seit Anfang September schnell und einfach mit Infos zu Leistungen und Angeboten der Stadt Hamm weiter. Gleichzeitig unterstützt IDA – „Ihr digitaler Assistent“ – die Beschäftigten innerhalb der Stadtverwaltung bei ihrer täglichen Arbeit. Damit kommt künstliche Intelligenz in Hamm sowohl im Bürgerservice als auch innerhalb der Verwaltung sinnvoll zum Einsatz.

Auch überregional findet dieser Ansatz Beachtung: Die KI-Strategie der Stadt Hamm ist 2026 für den Community Award des bundesweiten Open Source Wettbewerbs im Rahmen der Smart Country Convention nominiert. Im Mittelpunkt stehen dabei unter anderem digitale Souveränität, offene Technologien und der Aufbau eigener Kompetenzen.

„Wir betreiben Digitalisierung nicht für ein Ranking, sondern wollen dauerhaft funktionierende Strukturen schaffen. Tom Hamme und IDA zeigen, wie wir aus der Strategie konkrete Anwendungen ableiten, die spürbare Erleicherungen bedeuten“, erklärt Digitalisierungsdezernent Markus Kreuz.

Aus Digitalisierungsstrategie wird Smart City Strategie 

Gleichzeitig richten die Verantwortlichen der Stadt Hamm den Blick auf die kommenden Jahre. Die bestehende Digitalisierungsstrategie wird derzeit zu einer umfassenden Smart City Strategie 2027 bis 2032 weiterentwickelt. Bestehende Projekte und Erfahrungen sollen gebündelt, erfolgreiche Ansätze fortgeführt und neue technologische Entwicklungen aufgenommen werden.

„Smart City lebt vom Dranbleiben. Wir müssen erfolgreiche Ansätze weiterentwickeln und neue Möglichkeiten dort nutzen, wo sie für Hamm einen echten Mehrwert schaffen“, unterstreicht Ingo Müller, Vorsitzender des Ausschusses für Digitalisierung, Innovation und Verwaltungsmodernisierung.

Die aktuellen Rankings versteht die Stadt deshalb vor allem als Standortbestimmung auf einem langfristigen Weg. Mit neuen KI-Anwendungen, digitalen Verwaltungsangeboten, einer modernen Dateninfrastruktur und der Fortschreibung der Smart-City-Strategie soll die Entwicklung in den kommenden Jahren konsequent fortgesetzt werden.

Das Smart-City-Ranking von Haselhorst/H&Z bewertet Hamm auf Rang 36 von 418 Kommunen und mit 10,1 Prozentpunkten über dem Schnitt aller bewerteten Kommunen als “etablierte Smart City”. Das Bitkom-Ranking attestiert der Stadt Hamm eine Verbesserung um 6,7 Bewertungspunkte (von 62,1 auf 68,8), was sich in einem verbesserten Ranking niederschlägt.