Meldungsdatum: 23.09.2026

Geistschule: Schulhof wird um 50-Meter-Laufbahn und Weitsprunganlage erweitert

Die Geistschule soll eine neue Außensportanlage bekommen: Im östlichen Bereich des Schulgeländes ist der Bau einer 50 Meter langen Kurzstreckenlaufbahn mit angeschlossener Weitsprunggrube vorgesehen. Damit wird das Angebot für den Schulsport nach der Sanierung des Schulhofs im Jahr 2019 um zusätzliche Möglichkeiten für leichtathletische Disziplinen erweitert.

„Guter Schulsport braucht auch die passenden Möglichkeiten vor Ort. Mit der neuen Laufbahn und der Weitsprunganlage schaffen wir an der Geistschule genau dafür einen zusätzlichen Bereich – direkt auf dem Schulgelände und damit gut in den Schulalltag integrierbar“, sagt Oberbürgermeister Marc Herter.

Die zweibahnige Kurzstreckenlaufbahn erhält einen dauerelastischen Kunststoffbelag und umfasst neben dem Startbereich auch eine Auslaufzone. Ergänzt wird sie durch eine einbahnige Weitsprunganlage mit zwölf Metern Anlauflänge und einer Sandsprunggrube. Mit zwei Sitzbänken soll außerdem ein kleiner Aufenthaltsbereich geschaffen werden.

Auch bei der Gestaltung des Umfelds ist eine Aufwertung der bestehenden Grünfläche vorgesehen. Standortgerechte Bäume sollen für zusätzliche Verschattung sorgen. Hintergrund ist unter anderem die notwendige Fällung eines Bestandsbaums, die im Zusammenhang mit der Überprüfung eines Kampfmittelverdachtspunktes erforderlich war. Als Ersatz werden zwei neue Bäume gepflanzt.

„Die Geistschule hat mit dem sanierten Schulhof bereits einen wichtigen Schritt für ein attraktives Schulumfeld gemacht. Die neue Sportanlage ergänzt dieses Angebot sinnvoll. Gerade für die Schülerinnen und Schüler ist es schön, wenn Bewegung und Sport unmittelbar vor der eigenen Schultür möglich sind“, sagt Bezirksbürgermeister Axel Püttner.

Die Umsetzung der Maßnahme ist ab Herbst 2026 vorgesehen. Die voraussichtliche Bauzeit beträgt rund ein bis zwei Monate. Die konkrete Terminierung und Organisation der Arbeiten soll eng mit der Schulleitung abgestimmt werden, damit die Beeinträchtigungen für den Schulbetrieb möglichst gering bleiben. Die Kosten für die Maßnahme belaufen sich auf rund 100.000 Euro.


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